Die begrenzte Ressource Raum geht alle an

Im HAUPTSTADTBRIEF schreiben Andrea Hofmann und Martin Hoyer über die dringende Frage, wie es bei der Nutzung von Stadträumen zu einem systematisch und breit angelegten, transparenten Diskurs kommen kann.

Dabei sei wichtig, dass der Verdacht vermieden wird, singuläre Interessen sollten durchgesetzt werden. Stattdessen müsse die „Stadtnützlichkeit“ im Mittelpunkt stehen: welche Nutzung helfe den infrage stehenden Räumen am meisten, um einen optimalen Beitrag zum Gelingen der Gesamtstadt zu erbringen?

Das Autorenteam wirbt mit der Initiative „Umgang mit Räumen“ der Stiftung Zukunft Berlin für eine Form der Entscheidungsvorbereitung, die den Anspruch hat, die Kompetenzen von Verwaltung und Politik auf der einen und der Gesellschaft auf der anderen Seite einzubeziehen.

Der zunächst höhere Aufwand im Verfahren relativiere sich mittel- und langfristig durch die Vorteile breiter Beteiligung und hoher Transparenz. Das Verfahren biete damit die Chance, Konsens zu erzielen und öffentliche Liegenschaften zielgenauer nutzen zu können.

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