Arbeit für Geflüchtete – zwei Jahre Work for Refugees

172 Geflüchtete konnten bisher mit Hilfe des Projekts Work for Refugees in Arbeit oder Qualifikation vermittelt werden. Für weitere über hundert Geflüchtete wurden auf Jobbörsen und bei anderen Veranstaltungen Kontakte zu potenziellen Arbeitgebern hergestellt. Das Projekt steht dafür mit 340 Unternehmen im Austausch.

Volker Hassemer, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Zukunft Berlin:
„Integration ist eine gesellschaftliche Aufgabe. Work for Refugees ist deshalb auch eine Herausforderung der gesamten Gesellschaft. Die Rolle der Stiftung ist, für dieses Projekt Unternehmen und Wirtschaft als mögliche Arbeitgeber zu gewinnen und anzusprechen. Die Erfolge zeigen, dass sich die Berliner Wirtschaft, in richtiger Form einbezogen, dieser Aufgabe stellt.“

Work for Refugees ist ein Projekt der Stiftung Zukunft Berlin und des Paritätischen Wohlfahrtsverbands Berlin. Das Projekt wurde im Oktober 2015 mit dem Ziel gegründet, Geflüchtete in Erwerbsarbeit zu vermitteln.

Die Initiatorin des Projekts, die Vorstandsvorsitzende des Paritätischen Wohlfahrtsberbands Berlin, Barbara John:
„Die wichtigste flüchtlingspolitische Aufgabe ist es jetzt, Flüchtlinge in den ersten Arbeitsmarkt zu integrieren, damit sie auf eigenen Füßen stehen und Netzwerke außerhalb ihres Herkunfsmilieus aufbauen können. Work for Refugees ist es gelungen, genau das zu praktzieren. Der Königsweg sind direkte, persönliche Kontakte zwischen Arbeitgebern und Arbeitssuchenden, die wir auf unseren Jobbörsen herstellen. Das ist besonders effektiv und unbürokratisch.“

Auf der Website Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.work-for-refugees.de können arbeitssuchende Geflüchtete ihre beruflichen Angaben eintragen. Sie werden kontaktiert, beraten und an passende Arbeitgeber vermittelt. Die Beratung der Geflüchteten übernehmen zwei arabisch sprechende Mitarbeiter. Eine Mitarbeiterin betreut die Arbeitgeberkontakte. Work for Refugees hat bisher acht Jobbörsen durchgeführt, auf denen sich rund 4.000 Geflüchtete über Arbeitsmöglichkeiten informiert haben. 903 arbeitsuchende Geflüchtete sind aktuell in der Datenbank registriert, sie kommen vor allem aus Syrien, dem Irak und Afghanistan.

Work for Refugees wird bisher mit Hilfe von Spenden- und Stiftungsgeldern finanziert.

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