Arbeit für Geflüchtete – zwei Jahre Work for Refugees

Seit zwei Jahren gibt es das Projekt „Work for Refugees“, das Geflüchtete in Arbeitsverhältnisse vermittelt. Bei regelmäßigen Jobbörsen, die in wechselnden Stadtteilzentren stattfinden, haben Arbeitgeber aus dem jeweiligen Bezirk bzw. Kiez und Geflüchtete, die im Umkreis leben, die Möglichkeit, sich kennenzulernen.

Bei einer solchen Jobbörse haben sich im vergangenen Jahr Harald Dittmer, Geschäftsführer des IT-Unternehmens sys-pro Gmbh, und der aus Syrien stammende Programmierer Samer Hajbater getroffen. Seit Anfang dieses Jahres arbeitet Samer Hajbater nun bei sys-pro und besucht nach Feierabend Deutschkurse in der Volkshochschule.

„Integration ist eine gesellschaftliche Aufgabe. ‚Work for Refugees‘ ist deshalb auch eine Herausforderung der gesamten Gesellschaft. Die Rolle der Stiftung Zukunft Berlin ist, für dieses Projekt Unternehmen und Wirtschaft als mögliche Arbeitgeber zu gewinnen und anzusprechen. Die Erfolge zeigen, dass sich die Berliner Wirtschaft, in richtiger Form einbezogen, dieser Aufgabe stellt“, sagte Volker Hassemer bei einer Pressekonferenz der Initiative, die vom Paritätischen und der Stiftung getragen wird, im Nachbarschaftsheim Schöneberg. Die Pressekonferenz fand am Rand der 8. Jobbörse für Geflüchtete statt. Bisher konnten 172 Geflüchtete in Berliner Betriebe vermittelt werden.

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