Fließt zusammen, was zusammengehört?

Zukunftsforum Berlin-Brandenburg und Stadtgespräch „Wasser bewegt Berlin“ fragen gemeinsam nach der Zukunft des Wasserhaushalts in der Metropolregion

 

Das Klima ändert alles – nur die Strukturen nicht? Berlin und Brandenburg bekommen in zunehmendem Maße die Auswirkungen des Klimawandels zu spüren. Das Wasser der Region richtet sich nicht nach den Grenzen kommunaler Strukturen oder Ländergrenzen. Zunehmende Trockenheit, die Frage der Sicherung der Trinkwasserversorgung der Metropolregion wie auch der Erhalt der Naturreserven treffen uns alle. Brauchen wir für die Lösung dieser Probleme und die Bewältigung der damit verbundenen Herausforderungen nicht eine andere, systemisch geprägte Sicht auf die Ressource Wasser und eine Überwindung der bestehenden politischen, Verwaltungs- und Unternehmensgrenzen hin zu gemeinsamen, zukunftsfähigen und nachhaltigen Lösungen? Muss die Metropolregion beim Wasser enger zusammenrücken und wenn ja, wie? Mit Blick auf die Ressource Wasser wollen wir über Wege zur Überwindung politischer Egoismen und enger kommunaler Zuständigkeit diskutieren, die den Horizont nah halten und Entscheidungen zulasten anderer wenig entgegensetzen.
 
6. Zukunftsforum Berlin-Brandenburg & 26. Stadtgespräch Wasser
in Kooperation mit dem Kommunalen Nachbarschaftsforum Berlin-Brandenburg (KNF)
am Montag, 4. Juli 2022 von 17 bis 20 Uhr
vor Ort im Säälchen (Holzmarkstraße 25, 10243 Berlin)
oder digital per Öffnet internen Link im aktuellen FensterLivestream.

Wir laden Sie herzlich zu dieser Diskussion ein, die den Abschluss einer Serie von drei öffentlichen Veranstaltungen zur sich abzeichnenden Wasserkrise in der Region Berlin-Brandenburg bildet. Zu den Vortragenden und Diskutant:innen gehören die Professorin für Hydrogeologie Irina Engelhardt, der Bürgermeister und KNF-Vorstand Marco Rutter sowie Joachim Jost von den Berliner Wasserbetrieben und Thomas Dill vom Verkehrsverbund BerlIn-Brandenburg. Begrüßen, einführen und moderieren werden das Vorstandsmitglied der Stiftung Zukunft Berlin Christophe Knoch sowie Markus Müller und Günther Grassmann für die Initiative „Wasser bewegt Berlin“.

Zum Ablauf der Veranstaltung am 4. Juli

Wir freuen uns über Ihr Interesse und bitten um Anmeldung bis zum 1. Juli unter Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mailpresse@remove-this.stiftungzukunftberlin.eu.
 
Die Sitzung wird zudem am 4. Juli ab 17 Uhr live unter Öffnet internen Link im aktuellen Fensterstiftungzukunftberlin.eu gestreamt.
 
Im Rahmen des von der Stiftung Zukunft Berlin organisierten Zukunftsforums Berlin-Brandenburg werden seit September 2020 Themengespräche zur Kooperation in der Region Berlin-Brandenburg durchgeführt. Ziel ist es, Impulse zur Zukunft der Metropolregion zu setzen und einen Dialog zwischen gesellschaftlichen Akteur:innen und der Politik zu initiieren. Zugleich soll die Aushandlung eines strategischen Handlungsrahmens für Berlin-Brandenburg zwischen den beiden Landesregierungen auf zivilgesellschaftlicher Ebene begleitet und befruchtet werden.
Die Initiative wird getragen von engagierten Bürgerinnen und Bürgern, viele von ihnen mit langjähriger Erfahrung in verantwortungsvollen Positionen in Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur. Neben Themen wie der gemeinsamen Wissenschaftsregion Berlin-Brandenburg, Wohnen und Verkehr, Nachhaltigkeit und Umweltschutz, sozialer Infrastruktur und gesellschaftlicher Teilhabe gilt die Aufmerksamkeit auch Fragen einer gemeinsamen Identität Berlin-Brandenburgs, im Sinne eines bürgerschaftlichen Dialogs über eine gemeinsame „Erzählung“ der Geschichte, Gegenwart und Zukunft beider Länder.
 
Co-Veranstalterin ist diesmal die Initiative „Wasser bewegt Berlin“ mit dem Stadtgespräch Wasser bewegt Berlin, die seit 2010 bisher insgesamt 25 öffentliche Diskussionsrunden zu Fragestellungen rund um das Thema Wasser in Berlin organisiert hat und damit Impulse in die Berliner Landespolitik geben konnte. Die Stiftung Zukunft Berlin ist Partnerin dieser Initiative.

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