Fontane in der Schlosskapelle

Die Reihe „Nachbarn bei Nachbarn“ gastiert in Hoppenrade (Löwenberger Land)

Sonntag, den 19. Juni 2022, 14 – 17 Uhr
Schloss Hoppenrade, Parkstraße 2, 16775 Löwenberger Land


Seit 2013 veranstaltet die Stiftung Zukunft Berlin Lesungen mit Künstlerinnen und Künstlern aus Berlin in jeweils einer der zahlreichen wunderbaren Dorfkirchen Brandenburgs, um die Kenntnis voneinander und die gegenseitige Achtung in Berlin und Brandenburg zu erhöhen. Im Zentrum stehen dabei die zahlreichen Orte Brandenburgs, die nicht zuletzt durch die Initiative ihrer Bewohner zu neuer Ausdrucksstärke gekommen sind. Diesen erweisen Persönlichkeiten des Berliner Kulturlebens die gebührende Ehre.

Die Geschichte des Schloss Hoppenrade führt bis ins Jahr 1724 zurück. Die barocke einstöckige dreiflügelige Anlage wurde damals für den Dompropst Joachim Heinrich von Bredow errichtet. Die Kapelle befindet sich als rechteckiger Saal im rechten Seitenflügel. Innen erfolgten 1899 Veränderungen mit stuckierten Wandpilastern und hölzernem Muldengewölbe. Hinter dem Altar ist, gegenüber der ehemaligen Herrschaftsloge, die Sakristei abgeteilt. Der barocke Kanzelaltar von 1724 ist aus der Erbauungszeit noch erhalten und wurde 1958 restauriert.

Ablauf:
14 Uhr Treffen am Schloss Hoppenrade (Parkstraße 2, 16775 Löwenberger Land).
Begrüßung in der Kapelle des Schloss Hoppenrade durch Andreas Graf von Hardenberg und Richard Meng, Vorstandsmitglied der Stiftung Zukunft Berlin. Begrüßung durch Donata Gräfin von Hardenberg: Erzählung aus zehn Jahren Hoppenrade. Informationen zum Schloss, zur Kapelle und zu den Bemühungen um den christlichen Glauben in der DDR und seit der Wende durch Pfarrer Gerhard Gabriel. Bericht zur Entwicklung im Löwenberger Land durch Bauamtsleiter Manfred Telm für den Arbeitskreis der „glorreichen Fünf“ aus dem Löwenberger Land.
15 Uhr Einführung in die Lesung durch Hubertus Fischer. Lesung aus dem Fontane-Aufsatz über Hoppenrade, „Krautentocher und die erfolgreichen Kämpfe um ihr Erbe" mit Jakob Kraze. Überraschungskonzert durch die Brandenburgischen Sommerkonzerte.
16 Uhr Kennenlernen und Austausch bei Kaffee und Kuchen im Schlosspark (bei Regen im Foyer des Schlosses) (auf Spendenbasis).

Jakob Kraze ist in Berlin geboren und aufgewachsen. Bevor er sein Schauspielstudium an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch aufnahm, studierte er zunächst ein Jahr Physik. 1991 gründete er das Theaterhaus Jena mit und war dort fünf Jahre Ensemblemitglied. Ferner war er am Berliner Ensemble, am Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin und an der Volksbühne Berlin engagiert. Zusammenarbeiten mit Herbert Fritsch und Kirsi Liimatainen prägten seine Arbeit. Seit der Spielzeit 2013/14 gehört Jakob Kraze zum Ensemble des Theaters an der Parkaue.

Alle Informationen und praktischen Hinweise zur Veranstaltung finden Sie Öffnet externen Link in neuem Fensterauf unserer Website.

Wir bitten um Anmeldung unter Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mailpresse@remove-this.stiftungzukunftberlin.eu und freuen uns auf Ihr Kommen.

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