Fontane-Lesung mit Hermann Beil im Kloster Chorin

Eine Veranstaltung der Reihe „Nachbarn bei Nachbarn – Berliner Künstler lesen in Brandenburgs Dorfkirchen“

Sonntag, den 14. Oktober 2018, ab 14 Uhr
im ehemaligen Zisterzienserkloster Chorin
Kloster Chorin, Amt Chorin 11a, 16230 Chorin


Die Stiftung Zukunft Berlin veranstaltet seit 2013 Lesungen mit Künstlern aus Berlin in jeweils einer der zahlreichen wunderbaren Dorfkirchen Brandenburgs. Ziel der Veranstaltungsreihe ist es, die Kenntnis voneinander und die gegenseitige Achtung in Berlin und Brandenburg zu erhöhen. Im Zentrum stehen dabei die zahlreichen Orte Brandenburgs, die nicht zuletzt durch die Initiative ihrer Bewohner zu neuer Ausdrucksstärke gekommen sind. Diesen erweisen Persönlichkeiten des Berliner Kulturlebens die gebührende Ehre.

Andreas Lorenz (Evangelischer Pfarrer der Gemeinde Chorin)
Prof. Hubertus Fischer (Ehem. Vorsitzender Fontane-Gesellschaft, Mitglied der Initiative bei der Stiftung Zukunft Berlin)
Dr. Volker Hassemer (Vorstandsvorsitzender der Stiftung Zukunft Berlin)
Bernd Janowski (Geschäftsführer des Förderkreises Alte Kirchen Berlin-Brandenburg e.V.)
Prof. Detlef Karg (Ehem. Direktor und Landeskonservator Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege, Mitglied der Initiative bei der Stiftung Zukunft Berlin)
Peter-Hans Keilbach (Verantwortlicher der Initiative bei der Stiftung Zukunft Berlin)
Andreas Graf von Hardenberg, Prof. Roland Hetzer, Dagmar Lembke, Olaf Kretschmar (Mitglieder der Initiative bei der Stiftung Zukunft Berlin)

14 Uhr Treffpunkt an der Klosterpforte und Führung durch das Klostergelände mit Pfarrer Andreas Lorenz und Prof. Detlef Karg

15 Uhr Kennenlernen und Austausch bei Kaffee und Kuchen im Kloster-Café Chorin

16 Uhr Beginn der Lesung. Begrüßung und einführende Worte durch Andreas Lorenz, Pfarrer des Choriner Klosters, sowie Dr. Volker Hassemer und Prof. Hubertus Fischer von der Stiftung Zukunft Berlin. Die Fontane-Lesung mit Hermann Beil wird musikalisch umrahmt.

Chorin ist eine Gemeinde im Nordosten des Landkreises Barnim in Brandenburg und Teil des Amtes Britz-Chorin-Oderberg. Das Dorf liegt im landschaftlich reizvollen Biosphärenreservat „Schorfheide-Chorin“ nordöstlich von Berlin. Ein touristisches Highlight der Gemeinde ist das ehemalige Zisterzienserkloster, welches hinter den malerischen Weinbergen direkt an einen See grenzt. Mit ihren filigranen Ornamenten und roten Backsteinmauern gilt die Klosteranlage als eines der wichtigsten Denkmäler der norddeutschen Backsteingotik. Neben regelmäßigen Gottesdiensten und jährlichen kammermusikalischen Konzerten bietet das Choriner Kloster seiner Gemeinde einen festlichen und schmuckvollen Ort für Trauungen und Taufen.   

Hermann Beil, geboren in Wien, arbeitet seit 1963 am Theater als Dramaturg: Frankfurt am Main, Basel, Stuttgart, Bochum, Burgtheater Wien, Salzburger Festspiele, Berliner Ensemble. In den letzten Jahren auch als Regisseur und Rezitator mit Inszenierungen und Auftritten im In- und Ausland tätig. Zusammen mit Claus Peymann erhielt er 1995 den Berliner Theaterpreis. Er ist Präsident der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste. Sein Buch „Theaternarren leben länger“ erschien im Paul Zsolnay Verlag Wien. Seine Inszenierung von Arthur Schnitzlers Tragikomödie „Das weite Land“ hatte kürzlich bei den Festspielen Reichenau an der Rax Premiere.

Wir bitten um Anmeldung unter Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mailluetjens@remove-this.stiftungzukunftberlin.eu und freuen uns auf Ihr Kommen.

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