Kooperationstreffen Städte für Europa

30 Jahre nach dem Mauerfall – Europa „von unten“

 

Freitag, 8. November 2019, 9:30 – 16 Uhr
Allianz Forum Berlin, Pariser Platz 6


Die Ergebnisse der Europa-Wahlen 2019 stimmen optimistisch – nicht zuletzt die deutlich gestiegene Wahlbeteiligung und große Demonstrationen in den Straßen Europas zeigen: Die Bürgerinnen und Bürger, sehr viele von ihnen, möchten dieses Europa. Es ist ihnen ein wichtiges politisches Thema. Die notwendige Konsequenz: Europa muss mehr als bisher durch Kraft und Enthusiasmus „von unten“ gestärkt voran getrieben werden. Den Städten und Regionen kommt dabei eine entscheidende Rolle zu. Sie sind in Europa die Institutionen an der Basis.

Verantwortliche Kommunalpolitiker*innen stehen nach unserer Überzeugung nun vor der Entscheidung, ob sie dieses Interesse, diesen Auftrag ihrer Bürger*innen für Europa annehmen und Politik für Europa auch als eine kommunalpolitische Aufgabe annehmen und ausfüllen wollen. Ob sie es als Teil der Leistung und Bewährung der Kommunalpolitik ansehen, ihre Arbeit auch nach dem europapolitischen Interesse ihrer Bürger*innen auszurichten. Das ganztägige Kooperationstreffen am 8. November 2019 in Berlin möchte die Initiative Städte für Europa nutzen, gemeinsam mit Vertreter*innen europäischer Stadtregierungen und –gesellschaften über Herausforderungen und Aufgaben einer solchen europaorientierten Kommunalpolitik zu diskutieren.

Die Konferenz beginnt mit einer öffentlichen Diskussionsveranstaltung mit Karl-Heinz Lambertz, Präsident Ausschuss der Regionen, Luca Jahier, Präsident Europäischer Wirtschafts- und Sozialausschuss, sowie Rafał Dutkiewicz, ehemaliger Stadtpräsident von Wrocław, die über die Verantwortung der Basis für das Gelingen Europas mit den anwesenden europäischen und deutschen Bürgermeister*innen und Städtevertreter*innen diskutieren.


Nachfolgend wird in fünf Arbeitsgruppen über spezifische Herausforderungen und funktionierende Modelle für Städte in Europa diskutiert. Aufbauend auf den Themen, die beim letztjährigen Kooperationstreffen erarbeitet wurden, steht das Potenzial der Städte mit ihrer Kultur und Geschichte im Mittelpunkt. Dazu gehören Städte, die mit ihrem Selbstverständnis als europäische Stadt Vorbild sein wollen, sei es als „Festivalstadt“, als ehemalige oder zukünftige Bewerberstadt für den Titel der Europäischen Kulturhauptstadt oder beim Thema Flüchtlinge und Migration. Auch Themen wie „lokale Geschichte europäisch verstehen“ und „Jugendtheater arbeiten für Europa“ werden bearbeitet. Die Ergebnisse und Forderungen der Arbeitsgruppen werden dann der politischen Ebene zurückgespiegelt.

Der Marktplatz Europa bietet darüber hinaus die Möglichkeit, Verabredungen zwischen Städten und zivilgesellschaftlichen Projekten und Initiativen zu treffen.

Die gesamte Veranstaltung ist öffentlich. Bitte registrieren Sie sich Öffnet internen Link im aktuellen Fensterunter diesem Anmeldelink.

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