Lesungsreihe „Nachbarn bei Nachbarn“ gastiert in der Dorfkirche Grunow

Uwe Rada liest aus seinem Buch „Siehdichum. Annäherungen an eine brandenburgische Landschaft“

Sonntag, den 31. Oktober 2021, 14 – 17 Uhr
in der Dorfkirche Grunow
Hauptstraße 18b, 15299 Grunow-Dammendorf


Seit 2013 veranstaltet die Stiftung Zukunft Berlin Lesungen mit Künstlerinnen und Künstlern aus Berlin in jeweils einer der zahlreichen wunderbaren Dorfkirchen Brandenburgs, um die Kenntnis voneinander und die gegenseitige Achtung in Berlin und Brandenburg zu erhöhen. Im Zentrum stehen dabei die zahlreichen Orte Brandenburgs, die nicht zuletzt durch die Initiative ihrer Bewohner zu neuer Ausdrucksstärke gekommen sind. Diesen erweisen Persönlichkeiten des Berliner Kulturlebens die gebührende Ehre. Aktuell ist das Format in der Kategorie „Europäische Trendmarke 2021“ für die 16. Europäischen Kulturmarken-Awards nominiert, die am 11. November 2021 in Dresden verliehen werden und zukunftsweisende Kulturprojekte, innovatives Kulturmanagement und nachhaltige Kulturförderung prämieren.

Grunow wurde 1387 erstmals schriftlich erwähnt und bedeutet in etwa „Ort an einer grünen Aue“. Die Aufzeichnungen zur Grunower Kirche reichen bis in die Zeit vor dem Dreißigjährigen Krieg zurück. Im Jahr 1772 wurde die Kirche abgerissen und die neue Kirche am selben Ort im Fachwerkbau errichtet. Das Dorf wurde nach den Verwüstungen des Dreißigjährigen Krieges und auch nach der Besetzung durch schwedische Truppen im Siebenjährigen Krieg wieder aufgebaut. Im Jahr 2003 wurden die beiden Gemeinden Grunow und Dammendorf zu einer Gemeinde zusammengeschlossen.

Ablauf:
13.20 Uhr Empfang am Bahnhof in Grunow (Niederlausitz). Informationen über die Geschichte des Bahnhofs und die Bahnverbindungen der Region durch Uwe Rada.
14 Uhr Treffen an der Dorfkirche Grunow und Führung durch das Dorf. Gespräch mit dem Direktor des Amtes Schlaubetal, Mario Quast.
14.40 Uhr Führung durch die Kirche und ihre Geschichte durch Anneliese Richter.
15.15 Uhr Begrüßung in der Kirche durch Pfarrer Frank Städler und den Vorstandsvorsitzenden der Stiftung Zukunft Berlin, Volker Hassemer.
Lesung aus „Siehdichum. Annäherungen an eine brandenburgische Landschaft“ mit Uwe Rada.
16 Uhr Orgelkonzert, Kennenlernen und Austausch bei Kaffee und Kuchen (von der Gemeinde bereitgestellt, auf Spendenbasis). Der Dorfladen verkauft darüber hinaus belegte Brötchen und Getränke.

Uwe Rada wurde 1963 in Göppingen geboren. Er ist Redakteur bei der taz und Buchautor und lebt in Berlin und Grunow. Seine Bücher wurden unter anderem vom Grenzgängerprogramm der Robert Bosch Stiftung gefördert. Der Schwerpunkt seiner journalistischen Arbeit liegt auf Berlin, Polen und Osteuropa. Zuletzt erschien sein Buch „Siehdichum“ über eine weitgehend unbekannte Region zwischen Spree und Oder.


Öffnet externen Link in neuem FensterAlle Informationen und praktischen Hinweise zur Veranstaltung finden Sie hier.


Wir bitten um Anmeldung unter Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mailluetjens@remove-this.stiftungzukunftberlin.eu und freuen uns auf Ihr Kommen.

Weitere Termine der Reihe:

Sonntag, 7. November 2021 in Plaue an der Havel

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