Memorandum zur Entwicklung und Umsetzung einer modellhaften Strategie für eine Achse der Innovation und Nachhaltigkeit Berlin-Lausitz


Die Landesregierungen von Brandenburg und Berlin setzen aktuell deutlich positive Signale für eine neue verstärkte Zusammenarbeit in der Metropolregion. Brandenburg hat im Herbst 2021 eine neue Regionalentwicklungsstrategie aufgelegt. Die Entwicklungsachsen von Berlin in die verschiedenen Regionen Brandenburgs und darüber hinaus sollen ausgebaut und verstärkt werden. Im Koalitionsvertrag des neuen Berliner Senats werden gleicherweise Innovationskorridore zwischen Berlin und Brandenburg vorgeschlagen.

Die Stiftung Zukunft Berlin setzt sich seit längerem für eine intensive Zusammenarbeit in der Hauptstadtregion ein. Im Rahmen des Zukunftsforums Berlin-Brandenburg wurde das Konzept einer Öffnet internen Link im aktuellen FensterInnovations- und Nachhaltigkeitsachse Berlin-Lausitz erarbeitet. Jüngst haben 35 Persönlichkeiten aus Brandenburg und Berlin ein Memorandum zur Umsetzung dieser modellhaften Strategie unterzeichnet. Darunter sind Landräte und Bürgermeister:innen aus Brandenburg, Vertreter:innen aus Unternehmen, Kammern und Hochschulen, die Bezirksbürgermeister von Neukölln und Treptow-Köpenick sowie die WISTA Management GmbH.

„Wir wollen Teil des Aufbruchs für eine intensivere Zusammenarbeit in unserer Metropolregion Berlin-Brandenburg sein. Dabei stellen wir das Gemeinsame und das Miteinander auf Augenhöhe in den Vordergrund, nicht die Konkurrenz. Dies ist zum Vorteil beider Länder und damit der gesamten Region, die im Wettbewerb mit anderen Regionen in Deutschland, Europa und weltweit steht. Wir als zivilgesellschaftliche Initiative wollen Mitverantwortung für unsere Region übernehmen und schlagen den Ländern Berlin und Brandenburg vor, mit uns gemeinsam die Innovationsachse Berlin-Lausitz als Pilotprojekt auf den Weg zu bringen, eine Koordinierungsstelle/Innovationsagentur einzurichten und erste konkrete Projekte anzustoßen. Der Pioniergeist ist groß, er muss geweckt werden“, so Dr. Hermann Borghorst von der Stiftung Zukunft Berlin.

Prof. Dr. p.h. habil. Gesine Grande, Präsidentin der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg: „Die BTU als wissenschaftliches Zentrum des Strukturwandels in der Lausitz ist begeistert von den Potenzialen der Innovationsachse Berlin-Lausitz. Wir freuen uns auf die Entwicklung des Lausitz Science Parks mit vielen Akteuren der Wissenschaft und Wirtschaft in engster Kooperation mit Adlershof.“

Martin Hikel, Bezirksbürgermeister von Neukölln, über die Potenziale der Innovationsachse für den Bezirk: „Mit der vereinbarten Kooperation nimmt die Verflechtung der Metropolregion Berlin-Brandenburg nachhaltig Fahrt auf. Für die Neuköllner Unternehmen ergeben sich vielfältige Perspektiven für die wirtschaftliche Entwicklung. Dafür benötigt die Region weitere Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur. Der bereits angeschobene Ausbau im regionalen Schienenverkehr und die Absicht zur Verlängerung der U7 bis zum BER sind wichtige Bausteine, die gemeinsam angepackt werden sollten.“

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