Stiftung Zukunft Berlin künftig mit Doppelspitze

Carolin Behr wird neben Markus Dröge Vorstandssprecherin

 

Porträtfoto Carolin Behr (Sprecherin des Vorstands)

Die Ärztin und Demokratie-Aktivistin Carolin Behr (32) steht ab April neben Markus Dröge (67) an der Spitze des neuen Vorstands der Stiftung Zukunft Berlin (SZB). Der Stiftungsrat der SZB hat Behr am Dienstag zur Vorstandssprecherin gewählt und damit die angekündigte Doppelspitze komplettiert. Ihre inhaltlichen Schwerpunktthemen in der Arbeit der Stiftung werden die Bereiche Bildung, Jugend und demokratische Teilhabe sein. Dröge, ehemals Landesbischof der Evangelischen Kirche, ist bereits seit Dezember Vorstandssprecher.
 
Nach ihrer Wahl sagte Behr: „Es ist mir eine Herzensangelegenheit, die Demokratie zu stärken und den Berlinerinnen und Berlinern mehr Möglichkeiten zu geben, ihre Stadt mitzugestalten. Die Zukunft Berlins liegt in der Hand der Bürgerinnen und Bürger und unsere Stiftung engagiert sich dafür, die Möglichkeiten für deren bürgerschaftliches Engagement auszuweiten. Dazu brauchen wir neue, professionell organisierte Plattformen, aber auch generell noch mehr Offenheit auf Seiten der Politik. In diese Richtung wollen wir mit dem neuen Vorstand der SZB Impulse geben. Berlin wird genau dann noch lebenswerter und noch erfolgreicher werden, wenn die Ideen aus Bürgergesellschaft und Institutionen im konstruktiven Dialog zusammenfinden.“
 
Vorstandssprecher Dröge sagte: „Mit Frau Behr wird unsere Stiftung zusätzliche Akzente setzen und verstärkt auch die Themen der jüngeren Generation aufgreifen. Durch die neue Doppelspitze zeigen wir, dass die SZB eine moderne, offene und breit aufgestellte Arbeit für die ganze Stadt leistet. Das ist wichtig, denn die Gefahr ist groß, dass die unterschiedlichen Milieus sich zu sehr voneinander abschotten und der Dialog über die großen gesamtstädtischen Themen schwieriger wird. Wir verstehen die Stiftungsarbeit als Angebot an alle, die sich in Zukunftsfragen engagieren wollen.“

Zur Person:
Carolin Behr ist approbierte Ärztin und arbeitete ab 2018 in der Kinder- und Jugendpsychiatrie in Berlin. Die gebürtige Niedersächsin machte in Jena Abitur und absolvierte ihr Medizinstudium in Göttingen und Lübeck mit Aufenthalten in Rom, Kapstadt und Hamburg. Seit 2017 engagiert sie sich für Volt Europa und war Mitgründerin von Volt Deutschland als Teil einer paneuropäischen, progressiven Bewegung mit dem Ziel, den europäischen Kontinent zu reformieren. Sie war 2021 Spitzenkandidatin bei den Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus, ist inzwischen aber nicht mehr parteipolitisch aktiv. 

Teilen