Brain gain statt brain drain – internationale Fachkräfte in Berlin
24/02/2026 18:00Podiums- und Forumsdiskussion
Wann? / Date? 24.2.2026, 18:00 – 20:00 Uhr (Einlass ab/doors open at: 17:30 Uhr)
Wo? / Location? ESMT Berlin, Schlossplatz 1, 10178 Berlin, Auditorium 4 (barrierefrei / barrier-free access)
Sprache / language: Die Veranstaltungssprache ist Deutsch. Diskussionsbeiträge auf Englisch sind willkommen. / The event will be held in German. Contributions to the discussion in English are welcome.
Livestream: Die Veranstaltung kann auch per Livestream verfolgt werden. Eine Anmeldung hierfür ist nicht erforderlich. / The event can also be followed via livestream. No registration is required for the livestream. Livestream: Podiums- und Forumsdiskussion: Brain gain statt brain drain – internationale Fachkräfte in Berlin – YouTube
Verpflichtendes Anmeldeformular / mandatory registration form:
(english version below)
Berlin ist für viele internationale Fachkräfte Lebens- und Arbeitsort. Sie sind in Forschung, Wirtschaft und Industrie tätig, ebenso im Gesundheits- und Pflegebereich. Ihre internationalen Perspektiven und Erfahrungen prägen die tägliche Arbeit in diesen Bereichen. Zugleich sind sie Teil der Stadtgesellschaft: Sie wohnen hier, nutzen öffentliche Dienstleistungen und bringen sich in das gesellschaftliche Leben ein. Diese alltägliche Realität findet im öffentlichen Diskurs jedoch oftmals nur wenig Beachtung. Vielleicht ist das der Grund, warum viele nach wenigen Jahren wieder abwandern.
Wenn internationale Fachkräfte langfristig in Berlin bleiben sollen, reicht es nicht aus, sie anzuwerben. Entscheidend ist, ob sie Zugang zu Institutionen haben, sich beteiligen können und eine verlässliche Perspektive für ihr Leben in der Stadt sehen. Die Schaffung dieser Voraussetzungen liegt nicht allein bei der Verwaltung oder einzelnen Organisationen. Sie erfordert politische Entscheidungen und die Mitwirkung der Zivilgesellschaft.
Die von der Stiftung Zukunft Berlin und ihrer Initiative Weltberliner:innen gemeinsam mit Projektpartner:innen ausgerichtete Veranstaltung schafft Raum für Austausch zwischen Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft. In einer Podiumsdiskussion und einem offenen Forum sind die Teilnehmenden eingeladen, Erfahrungen zu teilen und gemeinsam zentrale Fragen zu diskutieren: Welche Ansätze haben internationalen Fachkräften geholfen, sich dauerhaft in Berlin niederzulassen? Wo bestehen weiterhin institutionelle Hürden? Welche Lösungen haben sich bewährt, und an welchen Stellen ist politisches oder administratives Handeln gefragt?
Die Ergebnisse der Diskussion werden anschließend in einem Papier dokumentiert und Entscheidungstragenden auf kommunaler, nationaler und europäischer Ebene zur Verfügung gestellt.
Über die Veranstalter:innen:
Die Veranstaltung wird von der Stiftung Zukunft Berlin und ihrer Initiative Weltberliner:innen organisiert. Unterstützt wird sie von den Projektpartner:innen ESMT Berlin, Impact – Civil Society Research and Development, Senatsverwaltung für Finanzen Berlin, W Lounge und Young Social Innovation (YSI).
Über die Initiative:
Die Initiative Weltberliner:innen wurde von Berliner Bürger:innen ins Leben gerufen. Sie richtet sich an (junge) Menschen, die nach Berlin gekommen sind – etwa ERASMUS-Studierende, Praktikant:innen oder Zugewanderte –, ebenso wie an Fachkräfte, Studierende und internationale Familien. Ziel der Initiative ist es, die Lebens- und Beteiligungsbedingungen von Zugewanderten in Berlin zu verbessern und die in dieser Vielfalt vorhandene Expertise zusammenzuführen.
Organisation / organized by:

Projektpartner:innen / project partners:





english version:
Panel and forum discussion: Brain gain instead of brain drain – international professionals in Berlin
Berlin is home to international professionals who work primarily in research, business and industry, but also in the health and care sectors. Their global perspective and expertise shape everyday work in these fields. But they are also residents. They live here, use local services, and participate in civic life. This everyday aspect is hardly reflected in the city’s public discourse. Perhaps that is why many leave again after a few years.
Attracting international professionals is not enough if Berlin wants people to stay. What matters is whether they have access to institutions, opportunities to participate, and a realistic long-term perspective. Creating these conditions is not a task for administration alone. It requires political decisions and the involvement of civil society.
Convened by Stiftung Zukunft Berlin and its Weltberliner:innen initiative, together with its project partners, the event offers a space for exchange between politics, administration, business, academia, and civil society. The panel and forum discussion invites participants to share experiences and to reflect together on open questions: What solutions have already been found in business, science, education, and health to address these challenges? Where is political action needed to support or scale solutions? Which approaches have shown promise, and where is further political or administrative action needed?
The discussion will be documented in a summary paper and shared with decision-makers at local, national, and EU levels.
Organizers:
The event is organized by Stiftung Zukunft Berlin and its Weltberliner:innen initiative, with the support of project partners ESMT Berlin, Impact – Civil Society Research and Development, Senatsverwaltung für Finanzen Berlin, W Lounge, and Young Social Innovation (YSI).
About the initiative:
The initiative Weltberliner:innen was launched by citizens of Berlin. It focuses on (young) people who have come to Berlin (ERASMUS students, interns, immigrants, etc.), skilled workers, students and international families. The aim of the initiative is to improve the living and participation conditions of immigrants in Berlin and, above all, to pool the expertise that lies in this diversity.
