Zugtür mit den Logos "Breslau-Berlin 2016" und "Deutschland-Polen 25 Jahre gute Nachbarschaft" © Stiftung Zukunft Berlin
Der Kulturzug verbindet die Kulturhaupstadt 2016 Wroclaw / Breslau mit Berlin

Nachbarn in Europa

AUSGANGSLAGE

30 Jahre nach dem Fall der Mauer sollten die Deutschen und die Polen die neuen Möglichkeiten der gegenseitigen Begegnungen und der gemeinsamen Arbeit stärker als bisher nutzen. Die erreichte Realität bleibt bisher hinter der historischen Chance zurück, die das nun vereinte Europa eröffnet hat.

 

ZIELSETZUNG

Die politische Großwetterlage zwischen Berlin und Warschau ist schwierig und wird sich voraussichtlich auch in absehbarer Zeit nicht wesentlich verbessern, umso wichtiger ist es, auf regionaler Ebene zwischen Berlin und den angrenzenden polnischen Regionen enge und freundliche Beziehungen zu knüpfen. Das dient den Menschen und hilft, im Rahmen der europäischen Union die Wirkung von Grenzen abzumildern. Vorbild sind die ermutigenden Entwicklungen an den westlichen Grenzen der Bundesrepublik Deutschland etwa zu Frankreich, Luxemburg, Belgien und den Niederlanden.

Unsere Stiftung leistet in diesem Zusammenhang einen vielbeachteten Beitrag, die Verbindung mit den östlichen und nördlichen Nachbarregionen (insbesondere Polen und Dänemark) zu verstärken. Vor allem mit Breslau, Posen und Stettin wird die Kooperation über gemeinsame Projekte laufend ausgebaut. Instrument sind u.a. Runde Tische der Zivilgesellschaft Berlins mit ihren Partnern in den drei genannten polnischen Nachbarstädten. Diese Runden Tische sind die ideale bürgerschaftliche Ergänzung der zwischenstaatlichen Oderpartnerschaft. Sie sind Ideengeber und Sprachrohr der Bürgeranliegen gegenüber Politik und Behörden.

Öffnet internen Link im aktuellen FensterRunder Tisch: Berlin-Breslau
Öffnet internen Link im aktuellen FensterRunder Tisch: Berlin-Posen

 

E-Book: In Between Festivals Reflexionen

Monatlich haben im Jahr 2016 Workshops, Konzerte und Vorstellungen mit Produktionen des zeitgenössischen Jazz und Tanzes aus Berlin in Breslau stattgefunden. Ziel war, eine dauerhafte Berliner Präsenz in der Kulturhauptstadt Europas Breslau zu erreichen. Daraus entstand eine lebhafte Auseinandersetzung über Formen des Performativen zwischen festgelegten Choreographien und im Moment stattfindender Improvisation, die in der vorliegenden Publikation ihren Niederschlag gefunden hat. Daraus entstand außerdem das Vorhaben in Breslau, als erste Stadt in Polen ein lokales Fördersystem für künstlerische Produktion zu entwickeln.

Das E-Book-Konzept ist in Zusammenarbeit mit dem Verein Mica Moca mit Christophe Knoch und in Kooperation mit dem Warschauer Musik- und Tanzinstitute „Instytut Muzyki i Tańca“ mit Joanna Szymajda und Marta Michalak entstanden.

Das E-Book wird durch beide Partner über ihre Netzwerke verbreitet. 


Gefördert wurde die Umsetzung des E-Books durch die Berliner Senatskanzlei im Rahmen des Projektes „Stadtkommunikation - die Methode der Bürgerschaftlichen Mitverantworung von Bürgerinnen und Bürgern".

Die grafische Umsetzung erfolgte durch den polnischstämmigen Grafikdesigner Maciej Kulakowski. Er hat bereits das INBetween-Festival-Design entwickelt.

Die Publikation kann auf deutsch, englisch oder polnisch auf der rechten Seite unter Dokumente heruntergeladen werden. 

Verantwortlich für die Initiative

  • Reinhard Schweppe

Koordination

Mitwirkende

  • Hella Dunger-Löper
  • Xaver Egger
  • Franz Eichinger
  • Jürgen Engert
  • Hubertus Fischer
  • Mateuzs Hartwich
  • Volker Hassemer
  • Nele Hertling
  • Christophe Knoch
  • Friedrich-Wilhelm Kramer
  • Konrad Kutt
  • Klaus Lehnert
  • Götz Lemberg
  • Hans Jörg Neumann
  • Roman Petrusek
  • Peter Pragal
  • Jörn Sack
  • Horst Sauer
  • Wolfgang Thierse
  • Volkmar Umlauft
  • Irmela von der Lühe
  • Christian Wiesenhütter
  • Martin Willich
  • Joachim Zeller

Dokumente

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