Ausbildung © derateru / pixelio.de
Von Best-practise-Beispielen lernen, um mehr Schüler frühzeitig in die berufliche Ausbildung zu bringen.

Bildung

In Berlin besuchen 330.000 Schüler*innen allgemeinbildende Schulen. Weitere 70.000 Schüler*innen besuchen berufliche Schulen. Mittlerweile können die von den Betrieben angebotenen dualen Ausbildungsplätze nicht mehr vollständig von Schulabgängern gefüllt werden. Lange Zeit war der Bedarf höher als das Angebot an Ausbildungsplätzen.

Ein Grund scheint darin zu liegen, dass Berliner Schüler nicht nach Erhalt ihres Abschlusses an den Integrierten Sekundarschulen (ISS) oder unmittelbar nach dem Abitur eine duale betriebliche Ausbildung beginnen, sondern im Durchschnitt erst mit 21,3 Jahren. Berlin belegt bundesweit einen der letzten Ränge.

Der Senat, die IHK bzw. die Handwerkskammer und die Agentur für Arbeit haben sehr viele lobenswerte Programme entwickelt, u. a. das Landeskonzept Berufs- und Studienorientierung, das ebenfalls neben dem Studium die duale betriebliche Ausbildung anpreist. Doch die Angebote scheinen in der relevanten Zielgruppe (Eltern / Schüler*innen) nicht ausreichend bekannt und nicht alle guten Ansätze auch wirklich in die Umsetzung in den Schulen zu kommen.

Zielsetzung

Nach eingehender Diskussion innerhalb der Initiative Bildung, mit Institutionen wie IHK oder Handwerkskammer haben wir uns das Ziel gesetzt, einen Beitrag zu leisten, dass der Anteil der Schüler*innen, die unmittelbar nach Erwerb von Berufsbildungsreife (BBR), Mittlerem Schulabschluss (MSA) oder Abitur eine duale betriebliche Ausbildung beginnen wollen, wieder deutlich ansteigt. Das soll auch dazu führen, dass der durchschnittliche Start einer dualen betrieblichen Ausbildung deutlich vor dem Alter von 21,3 Jahren erfolgt.

Unsere Arbeitshypothese ist, dass man von Best-practise-Beispielen lernen kann, um dann Berliner Schulen anzubieten, sie auf dem Weg zur Erhöhung des Anteils der Schüler, die frühzeitig eine berufliche Ausbildung beginnen, zu begleiten. Eine Einbindung der Berliner Wirtschaft ist dabei ein wichtiger Baustein.

Verantwortlich für die Initiative

  • Daniel Steier

Koordination

Mitwirkende

  • Ulrich Arndt
  • Henry Bren d'Amour
  • Dieter Dohmen
  • Daniela Mroncz
  • Karlheinz Nolte

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