© Andreas Krüger / Open Design City Berlin
Moritzplatz wird Makerplatz

Cluster Kreativwirtschaft

Ausgangslage

Die Akteure der Kreativwirtschaft Berlins zeichnen geradezu prototypisch für eine sowohl stadträumliche als auch wirtschaftliche Dynamik verantwortlich. Die Branche(n) ist / sind elementarer Bestandteil des ökonomischen Erfolgs und der internationalen Anziehungskraft. Die Stadt steht nach wie vor für Innovationsvermögen, Erfindergeist, neue Arbeitsformen, Entrepreneurship und zivilgesellschaftliches Engagement. Die gewachsene Bedeutung spiegelt sich Schritt für Schritt auch in den Rahmenbedingungen von Politik und Verwaltung wider, auch wenn wir in der Initiativgruppe feststellen müssen: noch nicht in dem von uns als angemessen empfundenen Maße. Dennoch: Die Kreativwirtschaft ist Gegenstand sowohl der Kultur- als auch der Wirtschaftspolitik. Leider kommen die Belange in der Stadtentwicklung nur nachrangig vor. Das ist aus unserer Sicht eine vergebene Chance hinsichtlich einer zeitgemäßen und fortschrittlichen Weiterverfolgung in Richtung des metropolitanen 21. Jahrhunderts. In der aktuellen Legislatur des Berliner Senats wird zur Bedeutung und der daraufhin vorzunehmenden Ausrichtungen einiges verlautbart, angekommen ist an Konkretem bislang noch wenig. Daran wollen wir weiter arbeiten. Verschiedene Anlaufstellen, die sich mit dem Thema Kreativwirtschaft beschäftigen, sollten vereinheitlicht und zusammengefasst werden.

Zielsetzung

Kreativwirtschaft sollte ressortübergreifend behandelt werden. Zumindest in Wirtschaft, Kultur und Stadtentwicklung entspringt großes Potenzial bei einer transdisziplinären Betrachtungs- und Handlungsweise. Berlin könnte auch hier nachhaltig zu einem Wegbereiter und Trend¬setter avancieren. Nach wie vor ist einer unserer Vorschläge, eine zentrale Anlaufstelle der Kreativwirtschaft einzurichten bzw. eine Kreativbotschafterin oder einen Kreativbotschafter Berlins. Daraus ergibt sich für Wirtschaft, Politik und Gesellschaft die gemeinsame Aufgabe, die Entwicklung eines Clusters Kreativwirtschaft stärker in den Fokus zu nehmen und diesen Entwicklungsschwerpunkt nach innen (Politik, Verwaltung, Branche, Förderpolitik, Gründungen ...) und außen (Standortmarketing, Internationalisierung, Risikokapital, Messen, Events) langfristig abzusichern. Das Cluster wird künftig – unterstützt von der öffentlichen Hand – von Akteuren der Kreativwirtschaft eigenverantwortlich getragen. Die Stiftung Zukunft Berlin agiert dabei aktiv bei der Initiierung als Vermittlerin, Koordinatorin und Moderatorin mit.  

Verantwortlich für die Initiative

  • Andreas Krüger

Koordination

Mitwirkende

  • Juval Dieziger
  • Andreas Gebhard
  • Olaf Kretschmar
  • Tom Kurth
  • Lutz Leichsenring
  • Katja Lucker
  • Mona Rübsamen
  • Jochen Sandig
  • Jürgen Schepers
  • Nicole Srock.Stanley
  • Jörg Suermann
  • Norbert Thormann

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