Zukunftsforum Berlin-Brandenburg: Themengespräch "Innovations- & Nachhaltigkeitsachse Berlin-Lausitz"

Eine enge fruchtbare Zusammenarbeit von Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Verwaltung sollte zum Markenkern der Metropolregion Berlin-Brandenburg werden. Dabei wird es darauf ankommen, neue Herausforderungen wie Digitalisierung, Energiewende, Klimawandel und demografischer Wandel zum Nutzen der gesamten Region zusammenzubringen. Das bedeutet auch, dass wir stärker in Räumen und Achsen denken, die Berlin und die verschiedenen Regionen Brandenburgs zusammenbringen.

Mit der Entwicklung einer Innovations- und Nachhaltigkeitsachse Berlin – Lausitz kann ein Pilotprojekt entstehen. Die Lausitz hat einen großen Strukturwandel zu bewältigen. Die entscheidende Frage ist: Wie kann es gelingen, einen Korridor der Innovation und Nachhaltigkeit sowie von Arbeiten und Wohnen durch die Zusammenarbeit von Berliner und Brandenburger Universitäten, von Wirtschaftsverbänden und Unternehmen der beiden Länder, von Landkreisen und Kommunen, von Wirtschaftsfördereinrichtungen und gesellschaftlichen Organisationen umzusetzen? Ein solcher Korridor kann vom Wissenschafts- und Technologiepark Adlershof über den Flughafen BER und den Spreewald bis zur BTU Cottbus-Senftenberg und darüber hinaus in Richtung Dresden und Breslau reichen.

Das Zukunftsforum Berlin-Brandenburg beleuchtet im Laufe des Jahres unterschiedliche Themenfelder von regionalem Interesse, um den gutnachbarschaftlichen Zusammenhalt zwischen Berlin und Brandenburg zu stärken, denn beide Länder werden ihre Zukunftschancen nur dann voll ausschöpfen können, wenn sie effektiver, verlässlicher und nachhaltiger zusammenarbeiten.

In diesen Themengesprächen kommen Bürgerinnen und Bürger aus Brandenburg und Berlin zusammen, um die wichtigen Themen der Region zu diskutieren, Vorschläge zu unterbreiten, Zukunftsstrategien zu entwickeln: Wissenschaft, Wirtschaft, Bildung und Digitales, Identität und Mitverantwortung der Bürgerinnen und Bürger. Zwei Themengespräche zu den Schwerpunkten „Wissenschaft und Wirtschaft“ und „Öffnet internen Link im aktuellen FensterSiedlungsentwicklung, Mobilität, Wohnen und Arbeiten in der deutschen Hauptstadtregion“ haben bereits stattgefunden.