Kulturforum | Kulturbaustelle

Ausgangslage

Die Staatsbibliothek, sieben Museen, die Konzertsäle und Versammlungsräume, die Matthäuskirche, mehrere Forschungsinstitute: Nach seinem Umfang und dem breiten Spektrum der Kultursparten ist das Kulturforum der gewichtigste Kulturstandort Deutschlands. Die Neue Nationalgalerie, die Philharmonie und die Staatsbibliothek sind Leitbauten der modernen Architektur. Doch wurde der öffentliche Raum vernachlässigt und nie zu einem Forum kulturellen Lebens entwickelt. Auf Kultur trifft man beim Besuch erst hinter den schwer auffindbaren Eingangstüren der hochkarätigen Einrichtungen. Das Museum für die Kunst des 20. Jahrhunderts wird das Kulturforum entscheidend verändern. Die Bauarbeiten sollen 2019 beginnen, und auf Jahre hinaus werden die Baustelle des Museums, die Sanierung der Staatsbibliothek und der Nationalgalerie sowie der Umbau der Freiflächen die Zugänglichkeit und die Orientierung erschweren.

Zielsetzung

Vordringlich sind unsere Bemühungen, im Dialog mit den Anrainern des Forums, einem Bündnis von Fachorganisationen wie der Architektenkammer und den drei Senatsverwaltungen für Kultur, für Verkehr und für Stadtentwicklung die öffentlichen Räume des Kulturforums für kulturelle Nutzungen bestmöglich aufzubereiten. Im Vordergrund stehen dabei die Verbesserung des Erschließungskonzeptes und eine Trassenverlegung der Potsdamer Straße, die den Flächenverlust vermindert und höheren Flächengewinn für kulturelle Nutzungen erbringt. Wir unterstützen die Forderung der Architektenkammer nach einem Wettbewerb für die Umgestaltung der öffentlichen Räume. Schon für die kommenden, von Baustellen bestimmten Jahre soll eine „Kultur-Baustelle“ das Kulturforum zum Schauplatz professionell kuratierter kultureller Aktivitäten machen und den öffentlichen Raum ergänzend zum Angebot der ansässigen Kultureinrichtungen in ein wahres Forum verwandeln. Ausgangspunkt der kulturellen und gastronomischen Aktivierung soll eine übergreifende Besucher-Information über alle Angebote des Kulturforums und seiner weiteren Umgebung sein.

Verantwortlich für die Initiative

  • Bernhard Schneider

Koordination

Mitwirkende

  • Werner Arndt
  • Markus Bader
  • Susanne Dembsky
  • Valeria Fahrenkrog
  • Wolf-Dieter Heilmeyer
  • Ferenc Höfle
  • Barbara Hoidn
  • Christophe Knoch
  • Friedemann Kunst
  • Hannes Langbein
  • Christof Mayer
  • Andreas Reidemeister
  • Andreas Richter
  • Carl-Georg Schulz
  • Winfrid Schwank
  • Conrad Wiedemann

Dokumente

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