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Darstellung der Prozessstruktur von Stadtmanagement

Stadtmanagement

Ausgangslage

Eine Stadt wie Berlin kann durch die gewachsenen unterschiedlichen Anforderungen nicht mehr allein mit den klassischen Organisationsformen der Verwaltung erfolgreich geführt werden. Nicht alles müssen Senat und Bezirke bewältigen. Berlin ist reich an gesellschaftlichen Initiativen. Auf allen Ebenen können Bürgerinnen und Bürger Verantwortung tragen.

Zielsetzung

Wir wollen erreichen, dass Berlin mit modernem Stadtmanagement zu einer der führenden internationalen Metropolen im 21. Jahrhundert wird. Für die „Smart City“ muss in Berlin eine Trias der Voraussetzungen gebündelt werden: Interesse und Offenheit aller politischen Kräfte und der Zivilgesellschaft zum Zusammenwirken, Bereitschaft und Fähigkeit der Bürgerinnen und Bürger, die Zukunft der Stadt mitzugestalten und eine effektive Dienstleistung der Verwaltung unter Nutzung moderner Technologien. 2016 hat eine Arbeitsgruppe von Vertreterinnen und Vertretern der Wirtschaft, Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft auf Einladung von IHK Berlin und Stiftung Zukunft Berlin das Positionspapier „Zukunftsfähiges Berlin – Anregungen zum Umsteuern“ erarbeitet. Insbesondere die Neustrukturierung der Aufgabenerledigung zwischen Senat und Bezirken wurde in den Blick genommen. Das Papier hat neue Impulse für die Verwaltungsmodernisierung in der Stadt gesetzt, die vom Senat zu Beginn der 16. Legislaturperiode zwar andiskutiert, aber nicht umgesetzt wurden. Trotz einiger richtiger Ansätze der Regierung steht die Berliner Verwaltung weiterhin vor gewaltigen Aufgaben. Bis heute wurde zu wenig an notwendigen Veränderungen erreicht. Die Stadt wächst beständig und mit ihr die Nachfrage nach bürger- und wirtschaftsfreundlichen Verwaltungsdienstleistungen. Daraus ergibt sich Handlungsbedarf wie etwa bei der Digitalisierung der Verwaltungsabläufe, bei der Nachwuchsförderung des Verwaltungspersonals oder bei der oft unklaren Aufgabenverteilung zwischen Senat und Bezirken. Die Ergebnisse der Arbeit der Expertenkommission zur Verwaltung haben gezeigt, dass die vorgeschlagenen notwendigen weitreichenden Reformvorschläge wie beispielsweise die Neujustierung des rechtlichen Instrumentariums zur Zuordnung von Senats- und Bezirksaufgaben gemeinsam von Politik und Stadtgesellschaft im Berlin-Forum erörtert werden sollten. Die bisherige Entwicklung zeigt, dass ohne Einbeziehung der Gesellschaft eine grundlegende Reform nicht zu erreichen ist. Das Ziel kann nur das bestmögliche Stadtmanagement für Berlin sein.

Verantwortlich für die Initiative

  • Hartmut Bäumer

Koordination

Mitwirkende

  • Wolfgang Branoner
  • Claus-Peter Clostermeyer
  • Thomas Fecht
  • Detlef Gottschalck
  • Klaus-Martin Groth
  • Birgit Grundmann
  • Dirk Jordan
  • Andreas Musil
  • Stefan Richter

Dokumente

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