6. Zukunftsforum Berlin-Brandenburg und 26. Stadtgespräch „Wasser bewegt Berlin“

Fließt zusammen, was zusammengehört?

 

Das Klima ändert alles – nur die Strukturen nicht? Berlin und Brandenburg bekommen in zunehmendem Maße die Auswirkungen des Klimawandels zu spüren. Das Wasser der Region richtet sich nicht nach den Grenzen kommunaler Strukturen bzw. Ländergrenzen. Zunehmende Trockenheit, die Frage der Sicherung der Trinkwasserversorgung der Metropolregion wie auch der Erhalt der Naturreserven trifft uns alle. Brauchen wir für die Lösung dieser Probleme und die Bewältigung der damit verbundenen Herausforderungen nicht eine andere, systemisch geprägte Sicht auf die Ressource Wasser und eine Überwindung der bestehenden politischen, Verwaltungs- und Unternehmensgrenzen hin zu gemeinsamen, zukunftsfähigen und nachhaltigen Lösungen? Mit Blick auf die Ressource Wasser diskutierten wir am 4. Juli 2022 im Säälchen auf dem Holzmarkt über Wege zur Überwindung politischer Egoismen und enger kommunaler Zuständigkeit, die den Horizont nah halten und Entscheidungen zulasten anderer wenig entgegensetzen.
Zu den Vortragenden und Diskutant:innen gehörten die Professorin für Hydrogeologie Irina Engelhardt, der Bürgermeister und KNF-Vorstand Marco Rutter sowie Joachim Jost von den Berliner Wasserbetrieben und Thomas Dill vom Verkehrsverbund BerlIn-Brandenburg. Eröffnet und moderiert wurde die Veranstaltung vom Vorstandsmitglied der Stiftung Zukunft Berlin Christophe Knoch sowie Markus Müller und Günther Grassmann von der Initiative „Wasser bewegt Berlin“. Dieser Abend bildete den Abschluss einer Serie von drei öffentlichen Veranstaltungen der Initiative „Wasser bewegt Berlin“ zur sich abzeichnenden Wasserkrise in der Region Berlin-Brandenburg.

Im Rahmen des von der Stiftung Zukunft Berlin organisierten Zukunftsforums Berlin-Brandenburg werden seit September 2020 Themengespräche zur Kooperation in der Region Berlin-Brandenburg durchgeführt. Ziel ist es, Impulse zur Zukunft der Metropolregion zu setzen und einen Dialog zwischen gesellschaftlichen Akteur:innen und der Politik zu initiieren. Zugleich soll die Aushandlung eines strategischen Handlungsrahmens für Berlin-Brandenburg zwischen den beiden Landesregierungen auf zivilgesellschaftlicher Ebene begleitet und befruchtet werden.
Die Initiative wird getragen von engagierten Bürgerinnen und Bürgern, viele von ihnen mit langjähriger Erfahrung in verantwortungsvollen Positionen in Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur. Neben Themen wie der gemeinsamen Wissenschaftsregion Berlin-Brandenburg, Wohnen und Verkehr, Nachhaltigkeit und Umweltschutz, sozialer Infrastruktur und gesellschaftlicher Teilhabe gilt die Aufmerksamkeit auch Fragen einer gemeinsamen Identität Berlin-Brandenburgs, im Sinne eines bürgerschaftlichen Dialogs über eine gemeinsame „Erzählung“ der Geschichte, Gegenwart und Zukunft beider Länder.
Co-Veranstalterin war diesmal die Initiative „Wasser bewegt Berlin“ mit dem Stadtgespräch Wasser bewegt Berlin, die seit 2010 bisher insgesamt 25 öffentliche Diskussionsrunden zu Fragestellungen rund um das Thema Wasser in Berlin organisiert hat und damit Impulse in die Berliner Landespolitik geben konnte. Die Stiftung Zukunft Berlin ist Partnerin dieser Initiative.

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Leitet Herunterladen der Datei einZu den Schlussfolgerungen der Initiative „Wasser bewegt Berlin“ und des Zukunftsforums Berlin-Brandenburg (PDF)


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