Die Berliner Mitte – Geschichte(n)

Auftakt einer Veranstaltungsreihe

Montag, 15. Oktober 2018, 19 – 21 Uhr
Märkisches Museum, Am Köllnischen Park 5, 10179 Berlin

 
Die historische Mitte Berlins ist heute unsichtbar. Bis auf wenige Ausnahmen im Stadtbild sind die historischen Schichten der Stadt getilgt.
Die Nikolaikirche, die Marienkirche oder die Ruine der Franziskanerkirche zeugen von der mittelalterlichen Blüte der Stadt. Doch auch die verdeckten Schichten, die die archäologischen Grabungen der letzten Jahre ans Licht gefördert haben, erzählen Stadtgeschichte – das mittelalterliche Rathaus, das Dominikanerkloster oder das Schloss. Zur modernen Gesellschaft gehört das Wissen, dass Gegenwart und Zukunft nicht ohne unsere Vergangenheit gestaltet werden können: Wo und auf welchen Schichten stehen wir? In der historischen Mitte Berlins können alle hier wirksamen Epochen sichtbar gemacht werden. Dazu wollen wir mit dieser Veranstaltungsreihe einen Beitrag leisten.
Wie lassen sich die verdeckten Schichten und ihre Bedeutung für die Stadt, für die Bürgerschaft und ihre Gäste erlebbar und nachvollziehbar machen? Wie kann es gelingen, die historische Mitte und ihre Zeugnisse vor dem Vergessen zu bewahren? Wie kann aus der Vergangenheit Zukunft entwickelt werden?
 
Begrüßung
Paul Spies Direktor Stadtmuseum Berlin
 
Einführung und Moderation
Stefan Richter Geschäftsführender Vorstand Stiftung Zukunft Berlin
 
Kirchen und Religion – Identitätsstifter in Vergangenheit und Zukunft
Cordula Machoni Evangelische Kirchengemeinde St. Petri-St. Marien
 
Denkmalgeschichte – wo sind sie geblieben?
Benedikt Goebel Planungsgruppe Stadtkern im Bürgerforum Berlin e. V.
 
Archäologischer Pfad – gemeinsam in die Vergangenheit schauen
Paul Spies Direktor Stadtmuseum Berlin
 
Geschichtsmeile – so könnte sie aussehen
Wolf-Dieter Heilmeyer Stiftung Zukunft Berlin
 
Diskussion mit dem Publikum
 
 
Der Eintritt ist frei.

 

 

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