Jean-Claude Juncker am Rednerpult © Konrad-Adenauer-Stiftung / Marco Urban, www.marco-urban.de
EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker bei der 7. Europa-Rede am 9. November 2016 im Allianz Forum Berlin

Die Europa-Rede

Europa muss sich gerade in seiner derzeitigen Verfassung seiner wesentlichen Grundlagen und Ziele vergewissern, aber auch der Männer und Frauen, die an der Spitze Europas Verantwortung tragen.

Zielsetzung

„Die Europa-Rede“, die jährlich in Kooperation mit der Konrad-Adenauer-Stiftung und seit 2016 auch mit der Schwarzkopf Stiftung stattfindet, hat die Idee Europas und seine gegenwärtige Lage zum Gegenstand. Die Rede wird gehalten an einem Ort europäischen Schicksals, in Berlin, wo am 9. November 1989 mit dem Fall der Mauer das große, nun nicht mehr geteilte Europa möglich geworden ist. Europa gehört zugleich zu Berlins Zukunft. Der Prozess der Einigung Europas braucht herausgehobene Ereignisse, an denen das Ziel eines vereinten Europas ebenso wie die permanente Arbeit dafür festgemacht werden können.

Seit 2010 wird die Europa-Rede jährlich am 9. November von den höchsten Repräsentanten Europas – dem Präsidenten des Ministerrats, dem Präsidenten der Kommission und dem Präsidenten des Parlaments – im jährlichen Wechsel gehalten; in der Vergangenheit sprachen u. a. José Manuel Barroso, Martin Schulz, Herman van Rompuy, Donald Tusk und Jean-Claude Juncker.

2017 bekommt „Die Europa-Rede“ durch die Einbindung in das von der Mercator Stiftung unterstützte Projekt „Wir sind Europa“ (ein Projekt der Stiftung Zukunft Berlin gemeinsam mit dem Walter-Hallstein-Institut der Humboldt Universität zu Berlin und den Internationalen Journalistenprogrammen e. V.) ein neues Gewicht: Die Basisgruppe dieses Projekts mit jungen Europäerinnen und Europäern aus mehreren Ländern wird mit über 20 Mitgliedern vertreten sein und die Rede gemeinsam mit jüngeren Berlinerinnen und Berlinern vor- und nachbereiten.