Jean-Claude Juncker am Rednerpult © Konrad-Adenauer-Stiftung / Marco Urban, www.marco-urban.de
EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker bei der 7. Europa-Rede am 9. November 2016 im Allianz Forum Berlin

Die Europa-Rede

Ausganslage

Europa muss sich gerade in seiner derzeitigen Verfassung seiner wesentlichen Grundlagen und Ziele vergewissern, aber auch der Männer und Frauen, die an der Spitze Europas Verantwortung tragen. Der Prozess der Einigung Europas braucht herausgehobene Ereignisse, an denen das Ziel eines vereinten Europas ebenso wie die permanente Arbeit dafür festgemacht werden können.

 

Zielsetzung

„Die Europa-Rede“, die jährlich in Kooperation mit der Konrad-Adenauer-Stiftung, mit der Schwarzkopf Stiftung und seit 2017 mit der von der Stiftung Mercator unterstützten Initiative „Wir sind Europa“ stattfindet, hat die Idee Europas und seine gegenwärtige Lage zum Gegenstand. Sie wird jeweils am Jahrestag (9. November) und am Ort des Mauerfalls (Berlin) gehalten, dem Symbol für das seit 1989 möglich gewordene vereinte Europa. Die Rede will die Begegnung der Europäerinnen und Europäer mit ihren höchsten Repräsentanten ermöglichen.

 

Seit 2010 wird „Die Europa-Rede“ im jährlichen Wechsel mit dem Präsidenten des Ministerrats, dem Präsidenten der Kommission und dem Präsidenten des Parlaments gehalten. Bisher sprachen u. a. José Manuel Barroso, Martin Schulz, Herman van Rompuy, Donald Tusk, Jean-Claude Juncker und Antonio Tajani sowie 2018 erstmals Koen Lenaerts, Präsident des Europäischen Gerichtshofes.

 

Seit 2017 bekommt „Die Europa-Rede“ durch die Einbindung in das von der Mercator Stiftung unterstützte Projekt „Wir sind Europa!“ (ein Projekt der Stiftung Zukunft Berlin gemeinsam mit dem Walter Hallstein-Institut der Humboldt-Universität zu Berlin und den Internationalen Journalistenprogrammen IJP e.V.) neues Gewicht: Die „Basisgruppe“ dieses Projekts mit jungen Europäer*innen aus mehreren Ländern bereitet die Inhalte der Rede gemeinsam mit jüngeren Berliner*innen vor und nach und diskutiert sie in Europa-Werkstätten abseits großer Metropolen. Auf diese Weise gelingt es, mehr junge Menschen in „Die Europa-Rede“ einzubinden und das Thema Europa in die Peripherie zu bringen.