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Initiative Digitale Transformation

Wie lassen sich digitale Innovationen und Katastrophenschutz zusammendenken?

Die AG „Digitale Transformation“ entstand 2024 aus einem Berlin-Forum mit dem gemeinsamen Anliegen, digitale Innovationen für die Stadtentwicklung nutzbar zu machen. Zu Beginn des Jahres 2025 legte die Gruppe ihren inhaltlichen Schwerpunkt fest: die Entwicklung digital gestützter Ansätze zur Klimaanpassung, insbesondere im Bereich Hitzeschutz. Den Auftakt bildete ein Fachgespräch, an dem Akteur:innen aus Gesundheit, Stadtentwicklung, Klimaschutz, Digitalisierung und Wissenschaft teilnahmen. Im Zentrum standen Fragen wie: Welche Szenarien sind für Berlin im Zuge zunehmender Hitze relevant? Wie kann der Katastrophenschutz reagieren? Welche Rolle spielt die Zivilgesellschaft?

Auf Wunsch der Beteiligten folgte ein Workshop zum Thema Hitzeschutz, der die Diskussion vertiefen sollte. In drei thematischen Arbeitsgruppen: „Information & Awareness“, „Community Resilience“ sowie „Care & Betreuung“ wurde deutlich, dass insbesondere der Aufbau gesellschaftlicher Resilienz eine zentrale Rolle spielt. Politische wie gesellschaftliche Sensibilisierung wurden als wesentliche Voraussetzung genannt, da Hitzeereignisse längst reale Belastungen darstellen und einen sektorübergreifenden Ansatz erfordern.

Im weiteren Jahresverlauf führte die AG einen zusätzlichen Workshop zum Katastrophenschutz durch. Eine Vertretung aus Treptow-Köpenick berichtete über den 60-stündigen Stromausfall im September 2025 und die damit verbundenen Herausforderungen. Zudem wurden die von der Technologiestiftung entwickelten Kiezboxen diskutiert, autarke Informations- und Kommunikationspunkte, die im Krisenfall zentrale Grundfunktionen bereitstellen und zur Stärkung lokaler Resilienz beitragen können.

Die Ergebnisse der drei Formate flossen in die Erarbeitung eines Positionspapiers ein, das 2026 an politische Entscheidungsträger:innen übergeben werden soll. Es bündelt die zentralen Erkenntnisse zu Resilienz, digitaler Unterstützung im Krisenfall, strukturellem Handlungsbedarf und möglichen Modellprojekten für Berlin.

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Verantwortlich Dr. Isabella Hermann

Koordination Laura Urbanek

Arbeitsschwerpunkte

Berlin