Modell Rütli

Ausgangslage

Fehlende Schulabschlüsse und Ausbildungsqualifikation, hohe Arbeitslosigkeit und Kriminalität haben lange das Bild vom sozialen Brennpunkt Nordneukölln in und über Berlin hinaus geprägt. Die schwierige soziale Situation spiegelte sich auch in der damaligen Rütli-Schule wider, die 2006 negativ in die Schlagzeilen geriet. Seit 2007 ist der Campus Rütli CR² mit der Gemeinschaftsschule mit Ganztagsbetreuung als Nukleus entstanden. Diesen Prozess hat unsere Stiftung von Anfang an in Absprache mit dem Bezirksbürgermeister intensiv begleitet – vor allem, indem sich Christina Rau, betreut durch unsere Stiftung, als Schirmherrin des Projekts als »gute Seele« der neuen Entwicklung bis zum heutigen Tage erwiesen hat.

Zielsetzung

Schule, Bezirk und Senat drohen bisweilen, in ihren üblichen Abläufen an Effektivität zu verlieren. Der Einsatz der Bürgerschaft soll helfen, neue Aktivitäts- und Kooperationspraxen anzustoßen und so eine »Problemschule« zum Zentrum eines integrierten, kulturelle und soziale Vielfalt als Ressource nutzenden Kiezes zu machen. Das Projekt versteht sich als Modell, nicht als einmaliger Sonderfall. Gemeinsam mit dem Bezirk Neukölln und in der Betreuung der Schirmherrin Christina Rau arbeiten wir daran, am Beispiel »Campus Rütli« auf soziale und gesellschaftliche Herausforderungen mit einer modellhaften Entwicklung zu antworten, die auch für andere Städte vorbildlich geworden ist.

Verantwortlich für die Initiative

  • Christina Rau

Koordination

Mitwirkende

  • Volker Hassemer
  • Cordula Heckmann
  • Dieter Rosenkranz
  • Sascha Wenzel

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