Zugtür mit den Logos "Breslau-Berlin 2016" und "Deutschland-Polen 25 Jahre gute Nachbarschaft" © Stiftung Zukunft Berlin
Der Kulturzug verbindet die Kulturhaupstadt 2016 Wroclaw / Breslau mit Berlin

Nachbarn in Europa

25 Jahre nach dem Fall der Mauer sollten die Deutschen und die Polen die neuen Möglichkeiten der gegenseitigen Begegnungen und der gemeinsamen Arbeit stärker als bisher nutzen. Die erreichte Realität bleibt bisher hinter der historischen Chance zurück, die das nun vereinte Europa eröffnet hat.

Zielsetzung

Die SZB leistet einen Beitrag, die Verbindung mit den östlichen und nördlichen Nachbarregionen (insbesondere Polen und Dänemark) zu verstärken. Vor allem mit Breslau, Posen und Stettin soll die Kooperation über gemeinsame Projekte ausgebaut und konkretisiert werden. Die Stadtpräsidenten dieser Städte sprachen im Rahmen unserer „Hauptstadt- Reden“ über ihre Erwartungen an Berlin.

Nach dem Muster des 2015 gegründeten Runden Tisches Berlin-Stettin/Westpommern fand im Oktober 2017 das erste Vorbereitungstreffen zu einem Runden Tisch Berlin-Breslau statt. Im August hatten entsprechende vorbereitende Gespräche in Posen stattgefunden. Damit rückt das Ziel nahe, den gesamten polnischen Grenzraum zu Deutschland mit einer Zusammenarbeit der Zivilgesellschaften abzudecken. Wermutstropfen dabei ist, dass die Zusammenarbeit mit Stettin wegen organisatorischer Probleme auf polnischer Seite ins Stocken geraten ist.

LUNETA 2016

E-Book: In Between Festivals Reflexionen

Monatlich haben im Jahr 2016 Workshops, Konzerte und Vorstellungen mit Produktionen des zeitgenössischen Jazz und Tanzes aus Berlin in Breslau stattgefunden. Ziel war, eine dauerhafte Berliner Präsenz in der Kulturhauptstadt Europas Breslau zu erreichen. Daraus entstand eine lebhafte Auseinandersetzung über Formen des Performativen zwischen festgelegten Choreographien und im Moment stattfindender Improvisation, die in der vorliegenden Publikation ihren Niederschlag gefunden hat. Daraus entstand außerdem das Vorhaben in Breslau, als erste Stadt in Polen ein lokales Fördersystem für künstlerische Produktion zu entwickeln.

Das E-Book-Konzept ist in Zusammenarbeit mit dem Verein Mica Moca mit Christophe Knoch und in Kooperation mit dem Warschauer Musik- und Tanzinstitute „Instytut Muzyki i Tańca“ mit Joanna Szymajda und Marta Michalak entstanden.

Das E-Book wird durch beide Partner über ihre Netzwerke verbreitet.


Gefördert wurde die Umsetzung des E-Books durch die Berliner Senatskanzlei im Rahmen des Projektes „Stadtkommunikation - die Methode der Bürgerschaftlichen Mitverantworung von Bürgerinnen und Bürgern".

Die grafische Umsetzung erfolgte durch den polnischstämmigen Grafidesigner Maciej Kulakowski. Er hat bereits das INBetween-Festival-Design entwickelt.

Die Links zu den E-Books finden Sie hier:

Die E-Books werden zur Zeit aktualsiert und sind bald wieder verfügbar.

Öffnet internen Link im aktuellen FensterDokumentation von IN BETWEEN FESTIVALS 2016 (Englische Fassung)

Öffnet internen Link im aktuellen FensterDokumentation von IN BETWEEN FESTIVALS 2016 (Polnische Fassung)

Öffnet internen Link im aktuellen FensterDokumentation von IN BETWEEN FESTIVALS 2016 (Deutsche Fassung)

Verantwortlich für die Initiative

  • Reinhard Schweppe

Koordination

Mitwirkende

  • Franz Eichinger
  • Jürgen Engert
  • Hubertus Fischer
  • Mateuzs Hartwich
  • Volker Hassemer
  • Nele Hertling
  • Christoph Jessen
  • Christophe Knoch
  • Friedrich-Wilhelm Kramer
  • Klaus Lehnert
  • Martyna Löffler
  • Leo Mausbach
  • Peter Pragal
  • Marta Rusek
  • Horst Sauer
  • Wolfgang Thierse
  • Volkmar Umlauft
  • Christian Wiesenhütter
  • Martin Willich
  • Joachim Zeller

Dokumente

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