Aufnahme sich unterhaltender Personengrüppchen an Stehtischen © Janina Wick
Berliner Stiftungswoche

Stadt der Stiftungen

Im 20. Jahrhundert hat Berlin viele Stifter und Stiftungen vertrieben und verloren. Seit 1989 eröffnen sich für Berlin neue Chancen, Stiftungshauptstadt zu sein. Immer mehr Stiftungen werden gegründet: 2010 hatte Berlin 689 Stiftungen, Ende Januar 2017 waren es bereits 900. Nach wie vor ist kaum bekannt, dass immer mehr Stiftungen in Berlin eine Hauptstadtrepräsentanz eröffnen oder auch Projekte ermöglichen, ohne hier ansässig zu sein.

Gemeinsam mit dem Bundesverband Deutscher Stiftungen haben wir dafür die Berliner Stiftungsrunde aufgebaut. Sie hat die jährlich stattfindende „BerlinerStiftungswoche“ (BSW) als einzigartiges Kooperationsprojekt von anfangs 29 Stiftungen und Organisationen initiiert.

Zielsetzung

Diese Initiative will die Kooperation unter den aktiven Stiftungen sowie das Gespräch mit der Politik in Berlin fördern, neue Stiftungen für die Stadt gewinnen und ihre öffentliche Sichtbarkeit erhöhen. Deshalb arbeiten wir auch perspektivisch daran, bei den Stiftungen das Bewusstsein dafür zu schaffen, dass sie durch ihre Projekterfahrungen, aber auch als Pool für die Mitwirkung von Bürgerinnen und Bürgern zur Verbesserung von politischen Entscheidungen beitragen können.

Von Beginn an engagieren wir uns im Lenkungskreis der Berliner Stiftungswoche, der die Stiftungswoche vorbereitet. Durch die regelmäßigen Stiftungsfrühstücke des Justizsenators mit den Berliner Stiftungen – zuletzt gemeinsam mit dem Finanzsenator – ist ein kooperatives Klima zwischen Verwaltung und Stiftungen entstanden. Diese Gespräche wwerden wir fortsetzen. 2018 wird die 9. Berliner Stiftungswoche vom 17. bis 27. April zum Thema „Alles im Fluss“ stattfinden.