Linienbus mit Europaaufdruck vor dem Brandenburger Tor in Berlin © Stiftung Zukunft Berlin
Volle Fahrt Richtung Europa auf der Europameile im Mai 2013 in Berlin

Städte für Europa

So faszinierend die europäische Idee nach wie vor ist: Viele Europäer*innen empfinden eine große Distanz zu den europäischen Institutionen und haben angesichts der anhaltenden Krisen und der zunehmenden rechtspopulistischen Kräfte Zweifel, ob Europa die großen Herausforderungen der Zukunft meistern kann.

Doch die Verantwortung für das Gelingen Europas tragen wir alle. Gerade in den Städten gibt es viele ermutigende Beispiele, wie Europa vor Ort gelebt und „von unten“ durch die Bürgerinnen und Bürger gestärkt werden kann. Ausgehend von der Überlegung, wie aus der Urban Agenda der EU eine europäische Agenda der Städte werden könnte, versucht die Initiative darüber hinaus, europäische Stadtregierungen und -verwaltungen ebenso wie Akteure der Stadtgesellschaft zu spezifischen Arbeitsthemen in eine gemeinsame Kooperation zu bringen.



Zielsetzung

Die im Jahr 2012 von der Stiftung Zukunft Berlin, der Initiative »A Soul for Europe«, der Stadt Berlin und der damaligen europäischen Kulturhauptstadt Guimarães gestartete Initiative »Städte für Europa« richtet ihren Fokus auf die Städte und ihre Rolle für Europa. Was können gerade die Städte mit ihrem besonderen, vor allem dem kulturellen Potenzial, und ihre Bürgerinnen und Bürger zum Gelingen Europas beitragen?

Neben jährlichen Europakonferenzen, die besonders modellhafte Initiativen und Projekte der europäischen Zivilgesellschaft präsentieren und zur Aktivierung von Bürgerinnen und Bürgern dienen, möchte die Initiative europäische Bürgermeister*innen und Städtevertreter*innen sowie Stadtgesellschaften, die sich in besonderer Weise Beiträge zum Gelingen Europas zur Aufgabe machen wollen, in eine konkrete Zusammenarbeit bringen.

Die Stadt Berlin sollte dabei Vorreiterin und Impulsgeberin sein. Erklärtes Ziel aller Aktivitäten ist es, möglichst viele Städte und die jeweilige Bevölkerung dafür zu gewinnen, sich mehr als bisher für Europa zu engagieren und mit eigenen Ideen, Initiativen und konkreten Handlungen aktiv mitzugestalten. Daneben sollen der Erfahrungsaustausch zwischen den Akteuren verstärkt und gute Praxisbeispiele sichtbar gemacht werden. Die Initiative will zugleich einen Beitrag dazu leisten, ein europäisches Bürgerbewusstsein und eine breitere europäische Öffentlichkeit zu schaffen.

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