Rückblick auf den Diskussionsabend mit Politikerinnen mit Migrationsgeschichte am 10.6.2026
-
Weltberliner:innen
-
Die Initiative macht die Perspektiven und Expertisen von Zugewanderten und internationalen Schüler:innen und Familien sichtbar.
Weltberliner:innen
Die Initiative Weltberliner:innen der Stiftung Zukunft Berlin wurde von Berliner Bürger:innen ins Leben gerufen. Sie arbeitet an Fragen, die Entstehen, wenn Menschen nach Berlin kommen – etwa Studierende, Praktikant:innen oder Zugewanderte, ebenso wie internationale Fachkräfte, internationale Familien oder Geflüchtete. Ziel der Initiative ist es, die gesellschaftlichen und vor allem politischen Beteiligungsmöglichkeiten von internationalen Zugewanderten in Berlin zu verbessern und das in dieser neuen Vielfalt vorhandene Wissen zugunsten der Gesamtstadt wirksam werden zu lassen.
Dafür geht die Initiative Weltberliner:innen u.a. der Frage nach, wie Berlin neu zugewanderte Menschen willkommen heißt, ihnen Teilhabe und Mitgestaltung im städtischen Leben ermöglicht – sei es über soziale oder auch politische Partizipation bspw. über das Wahlrecht –, welche Hürden und Herausforderungen ihnen begegnen – bspw. administrativer Unsinn, aber auch struktureller Rassismus – und welche kurz- und langfristigen Chancen aus der Vernetzung zwischen Berlin und den Herkunftsländern der Neu-Berliner:innen entstehen.
Um die eigenen Ziele umzusetzen und diese Themen voranzubringen, organisiert die Initiative u.a. Diskussionsveranstaltungen, vernetzt zivilgesellschaftliche Akteur:innen mit Verwaltung und politischen Entscheidungsträger:innen, schafft Sichtbarkeit, erarbeitet Positionspapiere, fördert Austausch und Dialog und bespricht die gefundenen Ergebnisse mit den Spitzen aus Politik und Verwaltung.
Aktuelles:
In 2026 arbeitet die Initiative weiter an ihren Themen und Zielen. Am 24. Februar organisierte sie bereits eine Diskussionsveranstaltung rund um das Thema „internationale Fachkräfte in Berlin“, bei der wichtige Erfahrungen und Perspektiven zwischen zivilgesellschaftlichen Akteur:innen sowie Vertreter:innen aus Politik und Verwaltung ausgetauscht wurden.
Im Rahmen des von der Berliner Landeszentrale für politische Bildung geförderten Projekts „no taxation without representation“ beschäftigt sich die Initiative mit Fragen der politischen und gesellschaftlichen Partizipation von nach Berlin Zugewanderten. Hierzu fand am 10. Juni ein Diskussionsabend mit Berliner Politiker:innen mit Migrationsgeschichte statt. Eine weitere Diskussionsveranstaltung wird im Herbst folgen.

Rückblick:
In den Jahren 2023 und 2024 ist das Projekt kontinuierlich gewachsen und hat sich inhaltlich wie strukturell weiterentwickelt. 2025 hat sich die Initiative mit neuen, positiven Narrativen zu Migration und Zuwanderung beschäftigt, mehrere Podcastfolgen und Positionspapiere veröffentlicht und erstmals den „Preis für Weltberliner:innen“ vergeben. Mit dem Projekt „Weltschüler:innen“ wurde der Blick auch auf die Erfahrungen von internationalen Schüler:innen und Familien gelegt.
Dabei sind folgende Positionspapiere entstanden:
2025 wurde die Initative Weltberliner:innen von der Berliner Landeszentrale für politische Bildung, der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie und der Senatskanzlei, Referat für internationale Angelegenheiten, gefördert.



Whitepaper und Positionspapiere vorheriger Jahre:
Die Ergebnisse der Projektlaufzeit 2023/2024 sind in einem Whitepaper zusammengefasst:
Positionspapiere zum Thema Internationale Talente (2024):
