Rückblick auf den Kiez-Resilienztag in Schöneberg
Copyright: Sven Darmer
Copyright: Sven Darmer
Copyright: Sven Darmer
Rekordhitze in Berlin – und einmal mehr wurde deutlich: Hitze- und Katastrophenschutz sind längst keine Nischenthemen mehr. Am 26.06.2026 veranstaltete die Stiftung Zukunft Berlin gemeinsam mit dem Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg den Kiez-Resilienztag im Nachbarschaftsheim Schöneberg. Gefördert wurde die Veranstaltung von der Berliner Landeszentrale für politische Bildung.
Im Mittelpunkt stand die Frage, wie solidarische Krisenvorsorge im Alltag gelingen kann. Was bedeutet Katastrophenvorsorge konkret? Was unternimmt das Bezirksamt bereits? Wie kann sich jede und jeder praktisch auf einen Notfall vorbereiten? Und wie lassen sich Resilienzbündnisse im Kiez aufbauen, die im Ernstfall tragen?
Diskutiert wurden dabei sehr praktische Fragen: Welche Vorräte sind sinnvoll? Wie bereitet man sich auf einen längeren Strom- oder Wasserausfall vor? Was gehört in einen Notfallplan für den eigenen Haushalt? Von haltbaren Lebensmitteln bis zur Frage, wie man improvisiert, wenn die Toilette nicht mehr funktioniert, wurde deutlich: Krisenvorsorge beginnt im Kleinen – und sie wird wirksamer, wenn Nachbarschaften, Verwaltung und Zivilgesellschaft zusammenarbeiten.
Besonders erfreulich war das große Interesse trotz der starken Hitze.Viele Menschen aus der Nachbarschaft, aber auch aus anderen Bezirken, nutzten die Gelegenheit, sich zu informieren, Fragen zu stellen und eigene Erfahrungen einzubringen. Das zeigt: Das Thema bewegt viele Berlinerinnen und Berliner.
Aus der Zusammenarbeit rund um den Kiez-Resilienztag ist außerdem ein Leitfaden entstanden, der praktische Hinweise für solidarische Katastrophenvorsorge im Kiez bündelt. Er wird demnächst online auf der Webseite der Stiftung Zukunft Berlin abrufbar sein.
Copyright: Sven Darmer
Copyright: Sven Darmer
Copyright: Sven Darmer
Copyright: Sven Darmer,

Eine gemeinsames Projekt von


Mit freundlicher Unterstützung

