Ausgangslage

Die AG Zukunftsforum Berlin-Brandenburg möchte das gutnachbarschaftliche Verhältnis der beiden Länder verbessern und Kooperationsformen etablieren, die die Potenziale beider Länder zum gemeinsamen Nutzen der Gesamtregion zur Entfaltung bringen. Es soll nicht um Tagespolitik gehen, sondern um die gemeinsame Entwicklung von Zukunftsstrategien. Die AG Zukunftsforum Berlin-Brandenburg will gemeinsam mit Partner:innen aus der Gesellschaft, die in beiden Ländern „zu Hause“ sind, Themengespräche durchführen, an denen Bürger:innen, aber auch Abgeordnete sowie Vertreter:innen der Landesregierungen beider Länder beteiligt sind.

Im Ergebnis wurde mit vierteljährlich stattfindenden „Themengesprächen“ durch die Arbeitsgruppe ein neues Format für den Dialog auf Augenhöhe zwischen Zivilgesellschaft und Politik zu den strategischen Zukunftsthemen der Hauptstadtregion etabliert. Zu unterschiedlichen Themen und an unterschiedlichen Orten treffen sich dabei wichtige Akteur:innen aus Politik und Zivilgesellschaft in Berlin und Brandenburg zum Dialog. Gemeinsames Ziel ist es, globale Chancen zu nutzen, lokale Stärken auszubauen und strukturelle Schwächen zu beheben – Kooperationsbereitschaft und Orientierung am Gemeinwohl sind die Treiber.

Zum ersten Themengespräch zu „Wissenschaft und Wirtschaft“ trafen sich im Oktober 2020 im gastgebenden Hasso-Plattner-Institut in Potsdam mehr als 40 Teilnehmende aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft, weitere waren per Video zugeschaltet. Probleme in der Zusammenarbeit wurden identifiziert und Handlungsanforderungen definiert.

Die Themengespräche finden seither unter dem Titel „Zukunftsforum Berlin-Brandenburg“ statt, im März 2021 zum Schwerpunkt Öffnet internen Link im aktuellen Fenster„Siedlungsentwicklung – Wohnen – Verkehr“, im Juni zur Öffnet internen Link im aktuellen Fenster„Innovationsachse Berlin-Lausitz“ und im November zur Öffnet internen Link im aktuellen Fenster„Achse Nord-West“.

Zielsetzung

Die AG Zukunftsforum Berlin-Brandenburg hat sich im Nachgang zum ersten Themengespräch vier konkrete Projekte vorgenommen:

1.    Wie kann die Einstein-Stiftung Berlin die Wissenschafts- und Forschungslandschaft in der gesamten Region voranbringen?
2.    Wie kann ein Band der Innovation zwischen der Hauptstadt Berlin und der aktuellen Strukturentwicklung in der Region Lausitz entstehen?
3.    Wie können Berlin und Brandenburg – mit Unterstützung des Hasso-Plattner-Instituts in Potsdam – die Digitalisierung in den Schulen gemeinsam gestalten?
4.    Berlin und Brandenburg gehören zusammen. Welche Identität und damit welche Gemeinsamkeiten haben die Bürger:innen der Region?

Für den weiteren Jahresverlauf sind als Themen geplant:
-    Achse Nord-West
-    Neuaufstellung Kultur in der Region: neue Allianzen zwischen Kunst und Wissenschaft

2022:
-    Identität in der Region
-    Gemeinsamer Wasserhaushalt in der Region Berlin-Brandenburg

Podcasts

Eine Achse der Innovation und Nachhaltigkeit von Berlin in die Lausitz

Das Zukunftsforum Berlin-Brandenburg, das im Laufe des Jahres unterschiedliche Themenfelder von regionalem Interesse beleuchtet, war bereits Thema in diesem Podcast. Im Zukunftsforum kommen Bürgerinnen und Bürger aus Brandenburg und Berlin zusammen, um die wichtigen Themen der Region zu diskutieren, Vorschläge zu unterbreiten und Zukunftsstrategien zu entwickeln.
Eine solche Strategie ist die Idee einer Innovations- und Nachhaltigkeitsachse, die von Berlin bis in die Lausitz reicht (oder von der Lausitz nach Berlin). Eine Achse, in der Universitäten und Forschungseinrichtungen, Wirtschaftsverbände und Unternehmen, Landkreise und Kommunen mit gesellschaftlichen Einrichtungen zusammenarbeiten.
Thomas Kralinski, ehem. Chef der Staatskanzlei Brandenburg, Klaus Freytag, Lausitz-Beauftragter des Brandenburgischen Ministerpräsidenten, und Günter Stock, Vorstandsvorsitzender der Einstein Stiftung Berlin, haben gemeinsam an der Entwicklung der Idee einer solchen Achse gearbeitet und sprechen im Podcast über die Chancen, die das Pilotprojekt für die gemeinsame Region bietet.

Ein Zukunftsforum für Berlin und Brandenburg - Gemeinsames Handeln in der Region

Die Pandemie verändert Wohnen und Arbeiten. Sie wirft ein neues Licht auf Siedlungsentwicklung und Mobilität in der Region. Gleichzeitig werden in vielen wirtschaftlichen Bereichen, wie zum Beispiel Elektromobilität und Energiewende, Claims neu verteilt. Wie reagiert der gemeinsame Wirtschafts- und Siedlungsraum Berlin-Brandenburg auf die Veränderungen? Noch gelingt das erforderliche gemeinsames Handeln nicht immer.
Die AG Berlin-Brandenburg organisiert daher unter der Überschrift Zukunftsforum Berlin-Brandenburg Gespräche mit Vertreter:innen beider Länder. Beim ersten Zukunftsforum 2021 Ende März werden Siedlungsentwicklung und Mobilität zentrale Themen sein.
Im Podcast spricht Volker Hassemer mit Susanne Stumpenhusen (Leiterin der Initiative Zukunftsforum Berlin-Brandenburg, ehem. verdi-Landesbezirksleiterin Berlin-Brandenburg) und Thomas Kralinski (Mitglied der Initiative; ehem. Chef der Staatskanzlei des Landes Brandenburg; Progressives Zentrum).

Verantwortlich für die Initiative

  • Susanne Stumpenhusen

Koordination

Mitwirkende

  • Marco Beckendorf
  • Evelyn Berger
  • Thomas Bittner
  • Klaus Böger
  • Hermann Borghorst
  • Nils Busch-Petersen
  • Andreas Eckhoff
  • Gregor Engelbreth
  • Gundula Grießmann
  • Volker Hassemer
  • Hans Hege
  • Elisabeth Herzog-von der Heide
  • Anett Jura
  • Hans-Joachim Kiderlen
  • Thomas Kralinski
  • Götz Lemberg
  • Christoph Markschies
  • Eva-Maria Menard
  • Richard Meng
  • Angela Schmidt-Fuchs
  • Günter Stock
  • Ulrike Tippe
  • Martin Vogel
  • Wolf Burkhard Wenkel
  • Christian Wiesenhütter
  • Kurt Winkler

Dokumente

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