Pressemitteilung: „Berlin braucht auch künftig lebenswerte Sommer“: AG Stadtgrün fordert Kontinuität (08.09.2026)
„Berlin braucht auch künftig lebenswerte Sommer“
Die AG Stadtgrün der Stiftung Zukunft Berlin fordert Kontinuität in der Umsetzung des Klimaanpassungsgesetzes
Hitze, Trockenheit, verdorrte Grünflächen und eine zunehmende Belastung für die Gesundheit der Berlinerinnen und Berliner: „Der Sommer 2026 zeigt erneut, wie dringend Klimaschutz und Klimaanpassung sind – auch und gerade in Berlin. Wie Klimaanpassung in unserer Stadt unter konsequenter Einbindung der Zivilgesellschaft gelingen kann, zeigt das Positionspapier der AG Stadtgrün der Stiftung Zukunft Berlin“, so Beate Stoffers, Vorstandssprecherin und Geschäftsführerin der Stiftung Zukunft Berlin (SZB).
Die Berufung des Sprechers der AG Stadtgrün – Prof. Dr. Hartmut Balder – in den Steuerungskreis der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt zur Umsetzung des Klimaanpassungsgesetzes ist daher ein wichtiges Signal für zivilgesellschaftliche Beteiligung: „Die Grundlagen für eine grünende Stadt sind geschaffen. Nun gilt es, zügig ins Handeln zu kommen. Auch in einer neuen Legislaturperiode muss die Umsetzung des Klimaanpassungsgesetzes konsequent vorangetrieben werden. Denn Berlin soll auch künftig lebenswerte Sommer haben.“
Das Positionspapier der AG Stadtgrün spiegelt das Engagement der Stiftung Zukunft Berlin als Akteurin einer lebendigen Stadtgesellschaft wider und benennt 21 Aspekte für die Umsetzung des Berliner Klimaanpassungsgesetzes aus Sicht der Zivilgesellschaft. Im Fokus stehen öffentliche Freiräume und ein gesunder, wachsender Baumbestand insbesondere in den urbanen Hitze-Hotspots. Denn mehr schattenspendende Baumkronen und kühlende Grünflächen sind entscheidend für die Lebensqualität in der Stadt.
Das erarbeitete Positionspapier finden Sie im Anhang.
Thematisch dazu passend ist die Sendung im Rahmen von „Deine Stadt! Deine Stimme?“ bei Alex Berlin, bei der Beate Stoffers mit Prof. Dr. Hartmut Balder und mit dem Staatssekretär Andreas Kraus von der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt über das Klimaanpassungsgesetz spricht.
Die AG Stadtgrün wird im Rahmen der Initiativenarbeit von der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt gefördert.

