Pressemitteilung: „Martina Klement, herzlichen Glückwunsch und großen Dank! Berlin: Jetzt erst recht!“ (16.03.2026)

Martina Klement: Herzlichen Glückwunsch und großen Dank!
Berlin: Jetzt erst recht!

Wir können Martina Klement nur gratulieren zu der neuen und nicht minder schweren Aufgabe, die sie in Brandenburg übernehmen wird. Und wir wollen uns ausdrücklich für Ihre Arbeit in Berlin bedanken. Es war außergewöhnlich, mit welcher Entschlossenheit, Klugheit, Strukturiertheit und Empathie sie uns, die Zivilgesellschaft, weit über die eigentliche Verwaltung hinaus in den Prozess der Verwaltungsreform eingebunden hat – das ist effiziente und moderne Politik. 

So kurz vor Ende der Legislaturperiode ist die Berufung von Martina Klement als Wirtschaftsministerin von Brandenburg ein herber Verlust für Berlin. Alle intensiv an der Reform arbeitenden zivilgesellschaftlichen Organisationen und Verbände, wie die IHK, der VBKI, der AIV, der Verband Berliner Verwaltungsjuristinnen und Verwaltungsjuristen oder die Stiftung Zukunft Berlin können nur hoffen, dass auf den letzten Metern vor der Wahl die gut etablierten Strukturen auf Arbeitsebene bis hin zum Runden Tisch mit dem Regierenden Bürgermeister auch weiterhin ebenso gut gepflegt, genutzt und betrieben werden, um den notwendigen Erfolg der Reform zu erreichen. Wir alle können nur hoffen, dass die Offenheit und Eingebundenheit der Verwaltung und der Bezirke erhalten bleibt.

Wir erwarten auch, dass alle politischen Parteien die Verwaltungsreform im Wahlkampf weiterhin konstruktiv fördern und nicht zum Streitthema machen. Wir erwarten ebenso, dass auch von der Landesregierung weiterhin die besten Köpfe an diese Reform gesetzt werden. Und wir können nur dringend dazu aufrufen, den notwendigen nächsten Schritt, die Reform der Bezirksverfasstheit, schon jetzt mit derselben Entschlossenheit für die kommende Legislaturperiode in Angriff zu nehmen.

Prof. Dr. Jörg K. Ritter, Präsidium VBKI

Wolfgang Hurnik, Vorstand Verband Berliner Verwaltungsjuristinnen und Verwaltungsjuristen

Tobias Nöfer, Vorstand AIV

Christophe Knoch, Vorstand Stiftung Zukunft Berlin