Pressemitteilung: „Brain grain statt brain drain – internationale Fachkräfte in Berlin“ (24.02.2026)

„Wir müssen bessere Wege finden“

Stiftung Zukunft Berlin (SZB) und Expert:innen fordern bessere Angebote für internationale Fachkräfte

Was kann internationalen Fachkräften helfen, sich dauerhaft in Berlin niederzulassen? Wo bestehen weiterhin institutionelle Hürden? Eine Diskussionsveranstaltung auf Einladung der Stiftung Zukunft Berlin (SZB) mit Expert:innen aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft fordert mehr Aufmerksamkeit der Politik für die Probleme von Menschen, die zum Arbeiten neu nach Berlin kommen – damit sie auch langfristig gerne in der Stadt bleiben.

SZB-Vorstandsmitglied Christophe Knoch: „Die Hauptstädte in Europa und so auch Berlin sind hoch attraktive internationale Orte der Freiheit, aber vor allem der Vielfalt. Wir profitieren enorm von den Kulturen, dem Wissen und der Arbeitskraft, die in unsere Städte gebracht werden. Aber sind wir in der Lage, den selbst gesteckten Erwartungen als offener, internationaler Stadt gerecht zu werden? Wir müssen gemeinsam bessere Lösungen finden, die besten Köpfe in Berlin zu halten.“

Die Podiums- und Forumsdiskussion „Brain gain statt brain drain – internationale Fachkräfte in Berlin“ am heutigen Dienstag ist organisiert von der Initiative Weltberliner:innen der Stiftung Zukunft Berlin in Zusammenarbeit mit vielen Projektpartner:innen wie der wirtschaftswissenschaftlichen Hochschule ESMT Berlin sowie Impact – Civil Society Research and Development, Senatsverwaltung für Finanzen Berlin, W Lounge und Young Social Innovation (YSI).

Professor Jörg RochollPräsident der gastgebenden Hochschule ESMT Berlin: „In vielen Teilen der Welt erleben wir zunehmende Unsicherheit. Deutschland dagegen steht für Stabilität, Demokratie und akademische Freiheit. Dieses Vertrauen können und sollten wir nutzen, um internationale Talente für Deutschland zu gewinnen. Mit der Initiative „Say JA to Germany“ machen wir deshalb international darauf aufmerksam, dass Deutschland hervorragende Rahmenbedingungen für Studium, Beruf und Forschung bietet.“

Micha KlappStaatssekretärin für Arbeit und Gleichstellung in der Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung: „Internationale Fachkräfte bereichern Berlin mit fachlicher Expertise, Innovationskraft und vielfältigen kulturellen Perspektiven. Nicht nur vor dem Hintergrund des demografischen Wandels sind sie entscheidend für die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und den gesellschaftlichen Zusammenhalt der Stadt. Damit sie sich dauerhaft für Berlin entscheiden, genügt ein attraktiver Arbeitsplatz allein nicht. Notwendig sind verlässliche und zügige Verwaltungsverfahren, eine spürbare Willkommenskultur sowie passgenaue Integrations- und Unterstützungsangebote.“

Organisiert von:

victoria.siede | Stiftung Zukunft Berlin

Projektpartner:innen:

victoria.siede | Stiftung Zukunft Berlin
victoria.siede | Stiftung Zukunft Berlin