06.09.2026
Eine sonntägliche Entdeckungstour mit Lesung, Musik und Kultur.
Demokratie braucht Demokrat:innen – wir stehen für aktives und unmittelbares Engagement und Verantwortung der Zivilgesellschaft.
Der Berliner Demokratietag hebt jährlich das vielfältige Engagement für die Demokratie in Berlin hervor.
Anlässlich des Internationalen Tages der Demokratie am 15. September findet jährlich der Berliner Demokratietag statt. Seit 2019 macht er demokratisches Engagement in Berlin sichtbar und lädt Menschen, Initiativen, Vereine, Institutionen und Organisationen dazu ein, miteinander ins Gespräch zu kommen und Demokratie gemeinsam zu gestalten.
Die Stiftung Zukunft Berlin organisiert die Kampagne und ist für die Ausrichtung der zentralen Veranstaltung am 13. und 15. September sowie dem Demokratietagkalender zum Monat der Demokratie verantwortlich. Ziel ist es, grundlegende Demokratiekompetenzen zu vermitteln, zivilgesellschaftliche Akteure und Ihr Engagement zu fördern und Räume der Begegnung zu schaffen.
Die Aktivitäten erstrecken sich über mehrere Monate auf die Zeit um den Internationalen Tag der Demokratie am 15. September herum. Es gibt zahlreiche Veranstaltungen und Aktionen in allen Berliner Bezirken (Monat der Demokratie), ein Mitmachfest am 13. September vor der Amerika-Gedenkbibliothek sowie ein Diskussionsforum am 15. September (Diskussionsforum).

Vom 1. bis 30. September 2026 findet der Monat der Demokratie statt. Unter dem Motto „Ein Monat für alle – Demokratie für immer!“ entsteht ein stadtweites Programm mit Veranstaltungen, Aktionen und Begegnungsformaten in allen Berliner Bezirken. Vereine, Initiativen, Bezirksämter, Bibliotheken, Kultureinrichtungen, Bildungsträger, Unternehmen und weitere Akteur können eigene Formate einreichen und Teil des Programms werden.
Veranstaltungen können bis zum 15. August 2026 eingereicht werden. Der Veranstaltungskalender macht sichtbar, wo Demokratie vor Ort erlebbar wird und welche Angebote im September in den Berliner Bezirken stattfinden.
Weitere Informationen zum Monat der Demokratie:
www.demokratietag.berlin/monat-der-demokratie/
Das Herzstück ist das große Mitmachfest am 13. September 2026 vor der Amerika-Gedenkbibliothek am Blücherplatz in Kreuzberg. Mit Aktionsständen, kreativen Angeboten, Musik, Kultur und Bühnenprogramm wird Demokratie dort für Besucher aller Altersgruppen erlebbar.
Akteure aus der Berliner Zivilgesellschaft gestalten Aktionsstände, kreative und sportliche Angebote für Kinder und Jugendliche sowie offene Mitmachformate. Ergänzt wird das Programm durch Musik, Kultur und Beiträge auf der Bühne. Das Mitmachfest schafft einen niedrigschwelligen Ort der Begegnung, an dem Besucher ins Gespräch kommen, Neues ausprobieren und Berliner Engagement kennenlernen können.
Ort: Blücherplatz 1, 10961 Berlin, vor der Amerika-Gedenkbibliothek
Datum: Sonntag, 13. September 2026
Weitere Informationen zum Mitmachfest
https://demokratietag.berlin/mitmachfest-2026/
In Kooperation mit der Zentral- und Landesbibliothek Berlin

Am 15. September 2026, dem Internationalen Tag der Demokratie, lädt die Stiftung Zukunft Berlin zu einem Diskussionsforum ein. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie demokratische Zusammenarbeit in einer vielfältigen und zunehmend polarisierten Stadtgesellschaft gelingen kann. Die Veranstaltung soll unterschiedliche Perspektiven aus Zivilgesellschaft, Wissenschaft, Kultur, Politik und Praxis zusammenbringen und Impulse dafür geben, wie Berlin auch in angespannten Zeiten handlungsfähig, dialogbereit und solidarisch bleiben kann.
Weitere Infos werden in den kommenden Wochen unter https://demokratietag.berlin/diskussionsforum-2026/ veröffentlicht.
Der Berliner Demokratietag wird von der Stiftung Zukunft Berlin organisiert und von der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt gefördert.

Weitere Informationen:
www.demokratietag.berlin
Kontakt: info@demokratietag.berlin
Medienpartner 2026 des Berliner Demokratietages

Eine digitale Plattform für die Zusammenarbeit und Vernetzung von europäischen Initiativen, Projektgruppen, Städten und Regionen.
Europa, das sind seine Bürger:innen, seine Städte und Regionen. Sie verkörpern die kulturelle Vielfalt und Energie, aus der Europa schöpft – produktiv und lebendig, aber auch kontrovers und streitbar. Die Zukunft Europas kann ohne die Mitwirkung seiner Basis nicht erfolgreich gestaltet werden. Initiativen und Organisationen, die mit ihren Beiträgen die Entwicklung Europas stärken wollen, sollten sich zusammenfinden und gegenseitig unterstützen.
Deshalb hat die Stiftung Zukunft Berlin gemeinsam mit ihren Partner:innen und der Unterstützung des Auswärtigen Amtes die digitale Aktions- und Kooperationsplattform EUROPE BOTTOM-UP entwickelt. Sie gibt Engagierten ein Instrument an die Hand für den Austausch über Ländergrenzen hinweg. Ein Instrument, um voneinander zu lernen und gemeinsame Projekte zu verabreden und durchzuführen – alles mit dem ausdrücklichen Ziel, den europäischen Einigungsprozesses zu fördern und durch den gemeinsamen Auftritt auf der Plattform andere dafür zu gewinnen.
Was eint die movers auf der Plattform? Dass sie ihre Arbeit als Beitrag zu Europa und seinen Werten verstehen. Auf der Plattform können sie sich mit anderen vernetzen, zielführende Methoden austauschen, neue Projekte starten und ihre Aktivitäten sichtbar machen. EUROPE BOTTOM-UP bietet eine datensichere Arbeitsumgebung zur Kooperation, die leicht zugängliche und benutzerfreundliche digitale Arbeitsinstrumente in einem gemeinnützigen Rahmen bereitstellt.
Wie kommt Berlin voran? Am besten mit allen. Deshalb wollen wir mit Euch neue Wege gehen, um GEMEINSAM BERLIN zu gestalten.
Wir glauben: Berlin kommt am besten voran, wenn alle Menschen mitmachen können. Die Zukunft der Stadt geht alle an. Nicht nur die Politik und die Verwaltung, sondern auch alle Menschen, die hier leben, sollen ihre Ideen und ihr Wissen einbringen können.
Und in Berlin leben viele verschiedene Menschen. Menschen aus verschiedenen Ländern, mit verschiedenen Religionen, junge und alte Menschen, arme und reiche, Menschen mit und ohne Behinderung.
Wir sind der Überzeugung: Diese Vielfalt hilft, um Berlin noch besser zu machen. Dafür müssen aber alle mitreden können und auch gehört werden. Wie funktioniert das? Was können wir dafür tun? Wie stärken wir die Stimmen, die in Berlin nicht gehört werden? Wie sorgen wir dafür, dass alle mitmachen können? Genau damit beschäftigen wir uns bei GEMEINSAM BERLIN.
Wir erarbeiten Maßnahmen und Kampagnen, um die Demokratie in Berlin zu stärken.
In 2023 hat eine Diskussion zur Gründung einer neuen Initiative mit dem Namen „Starke Demokratie!“ begonnen. Ursprünglich als Querschnittsthema aller Initiativen der Stiftung Zukunft Berlin, haben sich Menschen verschiedener Institutionen mit dem konkreten Anliegen zusammengefunden, den aktuellen Resignations- sowie Radikalisierungstendenzen Maßnahmen entgegenzusetzen.
Mit der Initiative Starke Demokratie! entwickeln sie das wertvolle Engagement zahlreicher Bürger:innen in Berlin weiter und wollen zukünftige Perspektiven auf unsere Demokratie und für unser demokratisches Miteinander formulieren. Sie erarbeiten Vorschläge und Maßnahmen, die auf Gemeinsamkeit und Zusammenhalt sowie gegen Diskriminierung und Extremismus setzen.
Die Initiative versteht sich als ein innovativer und multiperspektivischer Denk- und Handlungsraum, in dem Menschen aus unterschiedlichen Fachdisziplinen und mit verschiedenen Lebens- und Erfahrungshintergründen gleichberechtigt zusammenkommen. Denn eines ist klar: Eine starke Demokratie braucht Beteiligung auf Augenhöhe.
Die Initiative macht die Perspektiven und Expertisen von Zugewanderten und internationalen Schüler:innen und Familien sichtbar.
Die Initiative Weltberliner:innen der Stiftung Zukunft Berlin wurde von Berliner Bürger:innen ins Leben gerufen. Sie arbeitet an Fragen, die entstehen, wenn Menschen nach Berlin kommen – etwa Studierende, Praktikant:innen oder Zugewanderte, ebenso wie internationale Fachkräfte, internationale Familien oder Geflüchtete. Ziel der Initiative ist es, die gesellschaftlichen und vor allem politischen Beteiligungsmöglichkeiten von internationalen Zugewanderten in Berlin zu verbessern und das in dieser neuen Vielfalt vorhandene Wissen zugunsten der Gesamtstadt wirksam werden zu lassen.
Dafür geht die Initiative Weltberliner:innen u.a. der Frage nach, wie Berlin neu zugewanderte Menschen willkommen heißt, ihnen Teilhabe und Mitgestaltung im städtischen Leben ermöglicht – sei es über soziale oder auch politische Partizipation bspw. über das Wahlrecht –, welche Hürden und Herausforderungen ihnen begegnen – bspw. administrativer Unsinn, aber auch struktureller Rassismus – und welche kurz- und langfristigen Chancen aus der Vernetzung zwischen Berlin und den Herkunftsländern der Neu-Berliner:innen entstehen.
Um die eigenen Ziele umzusetzen und diese Themen voranzubringen, organisiert die Initiative u.a. Diskussionsveranstaltungen, vernetzt zivilgesellschaftliche Akteur:innen mit Verwaltung und politischen Entscheidungsträger:innen, schafft Sichtbarkeit, erarbeitet Positionspapiere, fördert Austausch und Dialog und bespricht die gefundenen Ergebnisse mit den Spitzen aus Politik und Verwaltung.
Aktuelles:
In 2026 arbeitet die Initiative weiter an ihren Themen und Zielen.
Am 24. Februar organisierte sie bereits eine Diskussionsveranstaltung rund um das Thema „internationale Fachkräfte in Berlin“, bei der wichtige Erfahrungen und Perspektiven zwischen zivilgesellschaftlichen Akteur:innen sowie Vertreter:innen aus Politik und Verwaltung ausgetauscht wurden.
Im Rahmen des von der Berliner Landeszentrale für politische Bildung geförderten Projekts „no taxation without representation“ beschäftigt sich die Initiative mit Fragen der politischen und gesellschaftlichen Partizipation von nach Berlin Zugewanderten. Hierzu fand am 10. Juni ein Diskussionsabend mit Berliner Politiker:innen mit Migrationsgeschichte statt. Eine weitere Diskussionsveranstaltung wird im Herbst folgen.
Das Projekt Weltschüler:innen wird fortgesetzt und erneut von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie gefördert.


Rückblick:
In den Jahren 2023 und 2024 ist das Projekt kontinuierlich gewachsen und hat sich inhaltlich wie strukturell weiterentwickelt. 2025 hat sich die Initiative mit neuen, positiven Narrativen zu Migration und Zuwanderung beschäftigt, mehrere Podcastfolgen und Positionspapiere veröffentlicht und erstmals den „Preis für Weltberliner:innen“ vergeben. Mit dem Projekt „Weltschüler:innen“ wurde der Blick auch auf die Erfahrungen von internationalen Schüler:innen und Familien gelegt.
Dabei sind folgende Positionspapiere entstanden:
2025 wurde die Initative Weltberliner:innen von der Berliner Landeszentrale für politische Bildung, der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie und der Senatskanzlei, Referat für internationale Angelegenheiten, gefördert.



Whitepaper und Positionspapiere vorheriger Jahre:
Die Ergebnisse der Projektlaufzeit 2023/2024 sind in einem Whitepaper zusammengefasst:
Positionspapiere zum Thema Internationale Talente (2024):
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