AG Nachbarschaft Polen
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Gelebte Kooperationen mit der polnischen Grenzregion verbessern die Verbindung und fördern die Freundschaft.

AG Nachbarschaft Polen
30 Jahre nach dem Fall der Mauer nutzen die Menschen in Deutschland und Polen die neuen Möglichkeiten der gegenseitigen Begegnungen und der gemeinsamen Arbeit in vielfältiger Form. Allerdings bleibt die erreichte Realität u.a. in der Infrastruktur bisher hinter der historischen Chance zurück, die das nun vereinte Europa eröffnet hat. Umso wichtiger ist es, auf regionaler Ebene zwischen Berlin-Brandenburg und den angrenzenden polnischen Regionen enge und freundliche Beziehungen zu knüpfen. Das dient den Menschen und hilft, im Rahmen der Europäischen Union die Wirkung von Grenzen abzumildern. Vorbild sind die ermutigenden Entwicklungen an den westlichen Grenzen Deutschlands, etwa zu Frankreich, Luxemburg, Belgien und den Niederlanden.
Die Stiftung leistet einen vielbeachteten Beitrag, die Verbindung mit der polnischen Nachbarregion zu verstärken. Vor allem mit Breslau, Posen und Stettin wird die Kooperation über gemeinsame Projekte laufend ausgebaut. Instrumente sind u.a. Workshops, gemeinsame Veranstaltungsformate und sogenannte „Runde Tische“ der Zivilgesellschaft Berlins, gemeinsam mit ihren Partner:innen in den drei genannten polnischen Nachbarstädten. Diese Runden Tische sind die ideale bürgerschaftliche Ergänzung der zwischenstaatlichen Oderpartnerschaft – und dienen als Ideengeber und Sprachrohr der Anliegen von Bürger:innen gegenüber Politik und Behörden.
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BERLIN BRANDENBURG PREIS
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Der Preis setzt auf Initiativen zum Wohle aller in der Region und zeichnet diese aus.

BERLIN BRANDENBURG PREIS
Der BERLIN BRANDENBURG PREIS ist eine eigenverantwortliche gesellschaftliche Initiative aus Berlin und Brandenburg. Er wird seit 2018 jährlich von der Stiftung Zukunft Berlin und der Brandenburgischen Gesellschaft für Kultur und Geschichte ausgelobt.
Der Preis zeichnet herausragende Leistungen für die aktuelle Entwicklung unserer gemeinsamen Region aus – Leistungen, die einen wirkungsvollen und nachhaltigen Impuls für die soziale und gesellschaftliche Situation eines Ortes oder der gesamten Region setzen. Er setzt auf die Zusammengehörigkeit in der Region und will sie fördern.
Beim BERLIN BRANDENBURG PREIS 2025 entschied sich die Jury für den Arbeitskreis Gatow und das Alexander Haus in Groß Glienicke.
Die bisherigen Preisträgerinnen und Preisträger:
2024
Die Konzertreihe Musikschulen öffnen Kirchen
Heimatverein Schweizer Haus Seelow e.V.
2023
Jugendbauhütten
Projekt Stadtentdecker
2022
Archäologische Gesellschaft in Berlin und Brandenburg
Netzwerk Zukunftsorte
2021
Dachverband der Regionalparks in Brandenburg und Berlin e.V.
Festland e.V. – Dorf macht Oper
2020
Verein ENDMORÄNE – Künstlerinnen aus Brandenburg und Berlin e.V.
Hof Basta – Solidarische Landwirtschaft
2019
Förderkreis Alte Kirchen Berlin-Brandenburg e.V.
Checkpoint Bravo e.V.
2018
Choriner Musiksommer e.V.
Oderbruch Museum Altranft – Werkstatt für ländliche Kultur
Die Jury
Der undotierte BERLIN BRANDENBURG PREIS bekommt sein Gewicht durch die Entscheidungen einer hochkarätigen Jury.

Cornelia Behm, ehem. Bundestagsabgeordnete Bündnis 90/die Grünen
Gabriela Christmann, Direktorin Leibniz-Institut für Raumbezogene Sozialforschung (IRS)
Thomas Drachenberg, Landeskonservator Brandenburg
Markus Dröge, Vorstandssprecher Stiftung Zukunft Berlin
Anne Haertel, Geschäftsführerin Förderkreis Alte Kirchen Berlin Brandenburg e.V.
Manuela Hahn, Abteilungsleitung Gemeinsame Landesplanung Berlin Brandenburg
Jörg Haspel, ehem. Landeskonservator Berlin
Volker Hassemer, ehem. Vorstandsvorsitzender Stiftung Zukunft Berlin
Elisabeth Herzog-von der Heide, Bürgermeisterin der Stadt Luckenwalde
Anett Jura, ehem. Bürgermeisterin der Stadt Perleberg, Leiterin Abteilung Wohnungswesen und Immobilienwirtschaft im Bundesbauministerium
Detlef Karg, Mitglied der Initiative Nachbarn bei Nachbarn – Lesungen in Brandenburgs Dorfkirchen, ehem. Landeskonservator Brandenburg
Wolfram Korr, Geschäftsführer und Künstlerischer Leiter Brandenburgische Sommerkonzerte
Thomas Kralinski, Amtschef und Staatssekretär des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr
Katja Melzer, Geschäftsführerin Brandenburgische Gesellschaft für Kultur und Geschichte gemeinnützige GmbH, Direktorin des Hauses der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte
Christoph Rauhut, Landeskonservator Berlin
Cerstin-Ulrike Richter-Kotowski, Bezirksbürgermeisterin Steglitz-Zehlendorf
Franz Schopper, Leiter Archäologisches Landesmuseum, Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege
Bernhard Schuster, ehem. Präsident der Brandenburgischen Architektenkammer
Christoph Singelnstein, ehem. Chefredakteur des Rundfunks Berlin-Brandenburg (rbb)
Sabine Toepfer, Berliner Staatssekretärin a.D. für Justiz und Verbraucherschutz
Johannes Unger, Leiter Dokumentation und Zeitgeschehen rbb – Standort Potsdam
Andreas von Hardenberg, Mitglied der Initiative Nachbarn bei Nachbarn – Lesungen in Brandenburgs Dorfkirchen
Matthias Wemhoff, Landesarchäologe Berlin
Kurt Winkler, ehem. Geschäftsführer Brandenburgische Gesellschaft für Kultur und Geschichte gemeinnützige GmbH und Direktor des Hauses der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte
Metropolregion Berlin-Brandenburg -Organisiertheit der Region (ruhend)
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Konzepte und Ideen für Strukturen einer kooperativen, produktiven und freundschaftlichen Nachbarschaft in der Region.

Metropolregion Berlin-Brandenburg -Organisiertheit der Region (ruhend)
Die vielfältige Region Berlin Brandenburg ist ein Glück, eine Chance und eine Verpflichtung für alle, die in ihr leben und in ihr gesellschaftliche und politische Verantwortung tragen. Sie ist eine gemeinsame Herausforderung, bei der sich alle um ein Optimum an Kooperationen bemühen müssen. Eine Herausforderung, die eine organisatorische Antwort verlangt, die den Möglichkeiten und den Aufgaben in der Metropolregion gerecht wird.
Nach der gescheiterten Fusion haben sich Berlin und Brandenburg dieser Aufgabe nur in Ansätzen gestellt. Dabei muss gelten: Gerade, weil es keine Fusion gibt, muss Kooperation in jeder Hinsicht den Alltag der Nachbarschaft bestimmen.
Wir brauchen eine Organisation für die Gesamtregion. Sie verletzt nicht bestehende Zuständigkeiten, sondern fordert sie heraus und führt sie zusammen. Dass das funktionieren kann, haben andere Metropolregionen gerade auch in Deutschland vorgemacht. Die Hauptstadtregion hinkt hinterher.
Wir fordern, die richtige Passform für die Metropolregion Berlin-Brandenburg zu entwickeln und zu realisieren.
2020 war dafür ein gutes Datum: Groß-Berlin bestand seit 100 Jahren, das Land Brandenburg seit 30 Jahren. Es galt in diesem Jahr nicht nur die Gestaltungskraft der damals Zuständigen zu feiern, sondern wir müssen unserer eigenen Gestaltungsverpflichtung heute nachkommen.
Führende Vertreter:innen von Planer-Vereinigungen der Region sowie die Stiftung Zukunft Berlin haben den Vorschlag für einen „Regionalrat“ entwickelt. Er sollte als Auftakt für die gemeinsame Suche nach der besten Lösung verstanden werden.
Dokumente
Aufruf zur Organisiertheit der Region (April 2021)
Statements der Beteiligten am Aufruf zur Organisiertheit der Region (April 2021)
Nachbarn bei Nachbarn – Lesungen in Brandenburgs Dorfkirchen
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Nachbarn besuchen Nachbarn in der Region und schaffen einen Anlass, um sich besser kennenzulernen.

Nachbarn bei Nachbarn – Lesungen in Brandenburgs Dorfkirchen
Die Stiftung Zukunft Berlin veranstaltet seit 2013 Lesungen mit Künstlerinnen und Künstlern aus Berlin in jeweils einer der zahlreichen wunderbaren Dorfkirchen Brandenburgs, um die Kenntnis voneinander und die gegenseitige Achtung in Berlin und Brandenburg zu erhöhen. Im Zentrum stehen dabei die zahlreichen Orte Brandenburgs, die nicht zuletzt durch die Initiative ihrer Bevölkerung zu neuer Ausdrucksstärke gekommen sind. Dieser erweisen Persönlichkeiten des Berliner Kulturlebens die gebührende Ehre. Ziel ist nicht allein der „Kulturgenuss“, sondern die Begegnung zwischen den Besucher:innen aus der Metropole Berlin und den Akteur:innen vor Ort, die sich oft liebevoll und engagiert für die Bewahrung ihres Kirchengebäudes einsetzen.
Die Initiative will helfen, die Zusammenarbeit der beiden Bundesländer Berlin und Brandenburg zu verbessern – zum Wohle beider Länder. Mit unserer Arbeit wollen wir möglichst effiziente, sinnvolle Kooperationen in der Region anstoßen bzw. bestehende Partnerschaften stärken. Den Rahmen bildet das europaweit etablierte Format der „Metropolregion“. Damit soll die Region zugleich eine gemeinsame, nach innen und außen wirksame Identität gewinnen.
Aus den vielfältigen Begegnungen ist das Buch „Nachbarn bei Nachbarn – Ein Sonntagebuch Berlin-Brandenburger Begegnungen“ entstanden, das ein wunderbares Kaleidoskop der Erlebnisse in den Jahren 2013 bis 2016 darstellt. Ganz unterschiedliche Autorinnen und Autoren haben ihre Eindrücke geschildert. Es ist eine Auswahl von Texten derer, die besucht haben und die besucht wurden.
Text „Nachbarn bei Nachbarn. Eine europäische Kulturmarke“ von Hubertus Fischer
Übersicht der Lesungsorte seit 2013:
Zukunftsforum Berlin-Brandenburg
- Mari Vass
Kooperationsbereitschaft und Orientierung am Gemeinwohl sind die Treiber der Zusammenarbeit in der Region.

Zukunftsforum Berlin-Brandenburg
Das Zukunftsforum Berlin-Brandenburg möchte das gutnachbarschaftliche Verhältnis der beiden Länder verbessern und Kooperationsformen etablieren, die die Potenziale beider Länder zum gemeinsamen Nutzen der Gesamtregion zur Entfaltung bringen. Keine Tagespolitik, sondern die gemeinsame Entwicklung von Zukunftsstrategien steht im Fokus. Die Initiative Zukunftsforum Berlin-Brandenburg führt mit Partner:innen aus der Gesellschaft, die in beiden Ländern „zu Hause“ sind, Themengespräche durch; mit Bürger:innen, Abgeordneten sowie Vertreter:innen der beiden Landesregierungen. Ein neues Format für den Dialog auf Augenhöhe zwischen Zivilgesellschaft und Politik zu den strategischen Zukunftsthemen der Hauptstadtregion ist etabliert.
Diskutiert wurden seit dem Auftakt im Oktober 2020 die Themen „Wissenschaft und Kultur“, „Siedlungsentwicklung – Wohnen – Verkehr“, „Innovationsachse Berlin-Lausitz“ (s. weiter unten), „Achse Nord-West“, „Berlin und Brandenburg – Identitäten, Konstruktionen, Positionen“ und „Fließt zusammen, was zusammengehört? Muss die Metropolregion beim Wasser enger zusammenrücken?“.
Intensiv ist die Arbeit am Entwicklungskorridor Berlin – Nord-West zu einer Zusammenarbeit von Zivilgesellschaft und Politik in der Perspektivdiskussion für die Region zwischen Berlins Nordwesten und der Prignitz: Was verbindet diesen Korridor? Welche Themen lohnen die Vertiefung? Welche gemeinsamen Projekte sind denkbar?
Hinweis
Präsentation Memorandum Berlin-Nord-West am 4. September 2023
Dokumente
Memorandum zur Entwicklung und Umsetzung einer modellhaften Strategie für eine Achse der Innovation und Nachhaltigkeit Berlin-Lausitz, Liste der Unterzeichnenden (Anlage: Positionspapier: Innovation und Nachhaltigkeit in der Hauptstadtregion. Wie eine modellhafte Strategie für die Achse Berlin – Lausitz aussehen kann) [PDF; November 2021]
Zusammenfassung und Dokumentation von Stellungnahmen von Unterzeichnenden des Memorandums [PDF; Januar 2022]
Podcasts
Was trennt uns, was eint uns? Zukunftsforum Berlin-Brandenburg führt Debatte über Identitäten der Region
Gehören Berlin und Brandenburg zusammen? Was verbindet beide Länder, was trennt sie? Wie kann ihre gemeinsame Zukunft aussehen und sind die Menschen darauf vorbereitet? Klischees gibt es wechselseitig viele, wenn es um Berlin und Brandenburg geht. Im Rahmen des Zukunftsforums Berlin-Brandenburg stößt die Stiftung Zukunft Berlin jetzt die Debatte darüber neu an. Denn es reicht nicht, einfach nur mehr Kooperation zwischen den beiden Ländern zu fordern. Die ist dringend nötig. Aber wir brauchen auch ein neues Verständnis davon, wofür unsere gemeinsame Region in all ihrer Verschiedenheit steht.
Berlin-Brandenburger Identitätskonstrukten widmet sich das 5. Zukunftsforum Berlin-Brandenburg am 16. März 2022 im Rahmen der Ausstellung „MORGEN in Brandenburg“ im Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte (HBPG) in Potsdam. Im Podcast spricht Nina Lütjens, Koordinatorin des Zukunftsforums Berlin-Brandenburg, mit Kurt Winkler, Geschäftsführer des HBPG, und Richard Meng, Vorstandsmitglied der Stiftung Zukunft Berlin, über das „Inventar“ der Gemeinsamkeiten von Berlin und Brandenburg.
Eine Achse der Innovation und Nachhaltigkeit von Berlin in die Lausitz
Das Zukunftsforum Berlin-Brandenburg, das im Laufe des Jahres unterschiedliche Themenfelder von regionalem Interesse beleuchtet, war bereits Thema in diesem Podcast. Im Zukunftsforum kommen Bürgerinnen und Bürger aus Brandenburg und Berlin zusammen, um die wichtigen Themen der Region zu diskutieren, Vorschläge zu unterbreiten und Zukunftsstrategien zu entwickeln.
Eine solche Strategie ist die Idee einer Innovations- und Nachhaltigkeitsachse, die von Berlin bis in die Lausitz reicht (oder von der Lausitz nach Berlin). Eine Achse, in der Universitäten und Forschungseinrichtungen, Wirtschaftsverbände und Unternehmen, Landkreise und Kommunen mit gesellschaftlichen Einrichtungen zusammenarbeiten.
Thomas Kralinski, ehem. Chef der Staatskanzlei Brandenburg, Klaus Freytag, Lausitz-Beauftragter des Brandenburgischen Ministerpräsidenten, und Günter Stock, Vorstandsvorsitzender der Einstein Stiftung Berlin, haben gemeinsam an der Entwicklung der Idee einer solchen Achse gearbeitet und sprechen im Podcast über die Chancen, die das Pilotprojekt für die gemeinsame Region bietet.
Ein Zukunftsforum für Berlin und Brandenburg – Gemeinsames Handeln in der Region
Die Pandemie verändert Wohnen und Arbeiten. Sie wirft ein neues Licht auf Siedlungsentwicklung und Mobilität in der Region. Gleichzeitig werden in vielen wirtschaftlichen Bereichen, wie zum Beispiel Elektromobilität und Energiewende, Claims neu verteilt. Wie reagiert der gemeinsame Wirtschafts- und Siedlungsraum Berlin-Brandenburg auf die Veränderungen? Noch gelingt das erforderliche gemeinsames Handeln nicht immer.
Die AG Berlin-Brandenburg organisiert daher unter der Überschrift Zukunftsforum Berlin-Brandenburg Gespräche mit Vertreter:innen beider Länder. Beim ersten Zukunftsforum 2021 Ende März werden Siedlungsentwicklung und Mobilität zentrale Themen sein.
Im Podcast spricht Volker Hassemer mit Susanne Stumpenhusen (Leiterin der Initiative Zukunftsforum Berlin-Brandenburg, ehem. verdi-Landesbezirksleiterin Berlin-Brandenburg) und Thomas Kralinski (Mitglied der Initiative; ehem. Chef der Staatskanzlei des Landes Brandenburg; Progressives Zentrum).
![Projektförderung im Rahmen des [Logo Berlin-Forum] durch [Logo Die Regierende Bürgermeisterin von Berlin / Senatskanzlei] [Logo Lotto-Stiftung Berlin]]](https://www.stiftungzukunftberlin.eu/wp-content/uploads/2022/10/Logoleiste-Foerderung-ZFBB2.png)
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