Berlin feiert uns!
AG Humboldt Forum
- Frederik Golks
Verstehen – Verständigen – Verändern. Impulse für einen kulturellen Beitrag zur Bewältigung von globalen Herausforderungen unserer Gegenwart.

AG Humboldt Forum
Die Arbeitsgruppe begleitet die Entwicklung des Humboldt Forums seit vielen Jahren auf kritisch-konstruktive Weise. Einige ihrer Mitglieder waren in offizieller Funktion an der Gründung des Hauses beteiligt. Dementsprechend versammelt sich hier eine einzigartige Expertise in Bezug auf die Entwicklungsgeschichte und die Zukunftsvision eines der ambitioniertesten Kulturprojekte in Deutschland. Zentral blieb stets das Ziel eines wirklichen Forums, an dem Menschen aus aller Welt zusammenkommen, um sich über aktuelle Entwicklungen und mögliche Zukünfte rund um den Globus zu verständigen. Dabei ging es stets um „mehr als ein Museum“ – um einen Beitrag der Kultur zur Bewältigung der Herausforderungen unserer Gegenwart. In diesem Sinne bildet das Humboldt Forum keine Wissens-, sondern eine offene Lern- und Kooperationsgemeinschaft, die sich um ein angemessenes „Verstehen“ und eine gegenseitige „Verständigung“ bemüht, um letztlich „Veränderung“ zu bewirken.
Die Arbeit der AG Humboldt Forum zielt dementsprechend auf die langfristige Realisierung dieser anspruchsvollen Vision. Dafür spricht sie regelmäßig mit Vertreter:innen aus Kultur, Politik, Verwaltung und Stadtgesellschaft – was angesichts wechselnder Zuständigkeiten und schwindender Kenntnisse immer wieder auch grundlegende Vermittlungsarbeit mit beinhaltet. Darüber hinaus werden konkrete Vorschläge zur Weiterentwicklung formuliert, mit den Verantwortlichen diskutiert und mitunter in den Medien veröffentlicht.
AG Stadtgrün
Begleitung des Berliner Klimaanpassungsgesetzes aus der Zivilgesellschaft

AG Stadtgrün
AG Wohnen
- Stiftung Zukunft Berlin
Die AG Wohnen der Stiftung Zukunft Berlin widmet sich den drängenden Herausforderungen des Berliner Wohnungsmarktes.

AG Wohnen
Die AG Wohnen der Stiftung Zukunft Berlin widmet sich den drängenden Herausforderungen des Berliner Wohnungsmarktes. Gemeinsam mit Expertinnen und Experten aus Politik, Verwaltung, Zivilgesellschaft und Wohnungswirtschaft entwickelt die AG praktikable Lösungsansätze. Die Steuerungsgruppe der AG Wohnen bereitet in regelmäßigen Abständen Runde Tische vor, die dem offenen Austausch und der gemeinsamen Arbeit an konkreten Handlungsansätzen dienen.
Die seit Anfang 2024 regelmäßig stattfindenden Runden Tische bilden das zentrale Diskussionsforum der AG Wohnen und dienen als Dialogräume für gemeinsame Lösungsansätze auf dem Berliner Wohnungsmarkt. In dem von massiver Polarisierung geprägten Themenfeld Bauen & Wohnen soll mit dem Runden Tisch ein Diskussionsforum eingerichtet werden, das zivilgesellschaftliche Expert:innen zusammenbringt, die die vielfältigen Interessen und Belange rund um das Thema Bauen und Wohnen vertreten. Dabei soll insbesondere die öffentliche Debatte entpolarisiert werden und über kurzfristige Maßnahmen gegen den Mietenanstieg hinaus – ohne Relativierung der Bedeutung bezahlbarer Mieten – ein breiteres Themenspektrum in den Fokus gerückt werden.
In den Jahren 2024 bis 2026 wurden sechs Runde Tische zu aktuellen Debatten im Themenfeld Bauen & Wohnen durchgeführt. Diskutiert wurden folgende Aspekte:
- Genehmigungsverfahren (Juli 2024)
- Bauen im Bestand (Oktober 2024)
- Vergesellschaftung (Dezember 2024)
- Soziale Wohnraumförderung (März 2025)
- Milieuschutz (Juni 2025)
- Flächenmanagement (November 2025)
- Umnutzung von Büroflächen in Wohnraum (Februar 2026)
Die Arbeitsergebnisse der vergangenen Runden Tische wurden durch die Steuerungsgruppe der AG Wohnen in einem Whitepaper zusammengefasst.
Die Runden Tische bringen Vertreter:innen aus Politik, Verwaltung, Zivilgesellschaft und Wohnungswirtschaft zusammen, um gemeinsam Lösungen für den Berliner Wohnungsmarkt zu entwickeln, die Kooperation zwischen verschiedenen Akteursgruppen zu fördern und Handlungskorridore für mehr bezahlbaren Wohnraum aufzuzeigen. Als vertrauliches Format eröffnen die Runden Tische seltene Gesprächsmöglichkeiten zwischen sich oft konfrontativ gegenüberstehenden Akteuren. Die Ergebnisse der Runden Tische werden durch die Stiftung Zukunft Berlin zusammengefasst, aufbereitet und gezielt in das Matching mit Politik und Verwaltung gebracht.
Berlin-Forum
- © SZB
Das Berlin-Forum ist ein gemeinsamer Diskussions- und Verhandlungsraum von Stadtgesellschaft und Politik für Zukunftsthemen unserer Stadt.

Berlin-Forum
Das Berlin-Forum ist ein Diskussions- und Verhandlungsraum. Zum einen entwerfen wir Vorstellungen und Strategien der weiteren Entwicklung Berlins im 21. Jahrhundert. Zum anderen bringen wir Politik und Verwaltung mit Stadtgesellschaft und zivilen Initiativen in einer neuen Form zusammen, in der nicht primär Ressortdenken und Einzelinteressen dominieren, sondern Kooperationsbereitschaft und Gemeinwohlorientierung.
Die Gesellschaft einer Stadt zeichnet sich durch die Vielfalt der Interessen, Wahrnehmungen und Stimmen aus. Sie ist fragmentiert. Aber sie kann mehr: Zu ihr gehört auch die Zuneigung zur gemeinsamen Stadt, die Identifikation mit ihr, das Wissen um ihre Chancen und Gefährdungen, das Interesse und die Verantwortung für das Gemeinwohl, die Fähigkeit und der Wille zur Kooperation.
Wir sind überzeugt, dass die Herausforderungen, vor denen Berlin steht, nicht allein von der Politik gemeistert werden können. Berlin braucht für seine Zukunft auch die Potentiale der Gesellschaft.
Arbeitsgruppen der Initiative:
- FairReden
- Friedhöfe als öffentlicher Raum
- Stadtarena
- Stadtmanagement
- Wissenschaft
- Wohnen
- Zukunftsbild Berlin
- Zusammenhalt in der Gesellschaft
Mehr Informationen zu den AGs finden Sie auf der offiziellen Website des Berlin-Forums.
Berliner Mitte (ruhend)
- © SZB
Wir sind davon überzeugt, dass die Entwicklung einer zukunftsfähigen Berliner Mitte nur von Gesellschaft und Politik gemeinsam bearbeitet werden kann.

Berliner Mitte (ruhend)
Die Berliner Stadtmitte – der Raum zwischen Schlossplatz und Fernsehturm mit seinen Verflechtungen in die umliegenden Räume – ist ein »gewonnener Ort«.
Im Augenblick ist er geprägt von Baustellen. Mit der kürzlichen Fertigstellung des Humboldt-Forums stellt sich die Frage der zukünftigen Nutzung. Dieser Ort ist frei für Entwicklungen, die seinem Gewicht in der Vergangenheit entsprechen oder dieses übertreffen. Er eröffnet damit zugleich die Chance, neuen Anforderungen in der Zukunft gerecht zu werden. Den Umgang mit der Berliner Mitte sowie deren Sinn und Aufgabe für die Gesamtstadt zu klären, ist eine Aufgabe, die von Politik und Gesellschaft gemeinsam bearbeitet werden muss. Wir wollen einen Forumsprozess bewirken, in dem alle relevanten Gruppierungen zu Gehör kommen und sich einvernehmlich darauf verständigen, wie zusammen mit der Senatsverwaltung die Grundsätze und inhaltlichen Anforderungen der dann notwendigen Planungen formuliert werden.
Neben diesem Verfahrensvorschlag haben wir inhaltliche Forderungen für die Berliner Mitte erarbeitet, die wir ständig weiterentwickeln und fachlich vertiefen. So wollen wir die Stadtdebatte weiter qualifizieren.
Forum Zukunft Kultur
- © SZB
Neue, zukunftsweisende Strategien für Kultur in Berlin.

Forum Zukunft Kultur
Aktuelles: Pressestatement des Forum Zukunft Kultur zum Rücktritt der Senatorin für Kultur und gesellschaftlichen Zusammenhalt (28.4.2026)
Kultur ist die Kernkompetenz Berlins und eine der wichtigsten Ressourcen für die Zukunft der Stadt – einer Metropole, in der nicht nur Kulturinstitutionen von Bund und Land getragen werden, sondern sich auch alle künstlerischen Genres der freien Szene vital entwickeln. Im Forum Zukunft Kultur arbeiten Berliner Kulturexpert:innen zur Entwicklung der Kultur in der Stadt und zur Kulturpolitik Berlins. Die revolutionäre Zeitenwende von 1989 stellt die Kulturpolitik, Kultureinrichtungen und Künstler:innen bis heute vor neue Herausforderungen. Bisherige Strukturen und Ziele müssen so weiterentwickelt werden, dass sie den neuen Bedürfnissen nachhaltig gerecht werden. Das Humboldt-Forum im Herzen Berlins ist das bedeutendste Kulturprojekt Deutschlands. Nach den von uns erarbeiteten Positionen soll es auch ein Haus der Gegenwart und Zukunft werden, ein Angebot für das gegenseitige Verstehen und Kooperieren der Kulturen der Welt mitten in Berlin. Das Forum setzt sich für die Entwicklung neuer, zukunftsweisender Strategien für Kultur in Berlin ein. Die vier Säulen des Kulturlebens – Künstler:innen, Verantwortliche der Kultureinrichtungen, Politiker:innen und Private – sollten dem Anspruch folgen, dass alle Beteiligten Neues wagen und dabei über ihren Schatten springen
AGs der Initiative:
- Stadtmaschine Kunst
- AG Humboldt-Forum
Gemeinsam Berlin (ruhend)
- © seesaw / Jule Halsinger
Wie kommt Berlin voran? Am besten mit allen. Deshalb wollen wir mit Euch neue Wege gehen, um GEMEINSAM BERLIN zu gestalten.

Gemeinsam Berlin (ruhend)
Wir glauben: Berlin kommt am besten voran, wenn alle Menschen mitmachen können. Die Zukunft der Stadt geht alle an. Nicht nur die Politik und die Verwaltung, sondern auch alle Menschen, die hier leben, sollen ihre Ideen und ihr Wissen einbringen können.
Und in Berlin leben viele verschiedene Menschen. Menschen aus verschiedenen Ländern, mit verschiedenen Religionen, junge und alte Menschen, arme und reiche, Menschen mit und ohne Behinderung.
Wir sind der Überzeugung: Diese Vielfalt hilft, um Berlin noch besser zu machen. Dafür müssen aber alle mitreden können und auch gehört werden. Wie funktioniert das? Was können wir dafür tun? Wie stärken wir die Stimmen, die in Berlin nicht gehört werden? Wie sorgen wir dafür, dass alle mitmachen können? Genau damit beschäftigen wir uns bei GEMEINSAM BERLIN.
Initiative Digitale Transformation
- SZB
Wie lassen sich digitale Innovationen und Katastrophenschutz zusammendenken?

Initiative Digitale Transformation
Die AG „Digitale Transformation“ entstand 2024 aus einem Berlin-Forum mit dem gemeinsamen Anliegen, digitale Innovationen für die Stadtentwicklung nutzbar zu machen. Zu Beginn des Jahres 2025 legte die Gruppe ihren inhaltlichen Schwerpunkt fest: die Entwicklung digital gestützter Ansätze zur Klimaanpassung, insbesondere im Bereich Hitzeschutz. Den Auftakt bildete ein Fachgespräch, an dem Akteur:innen aus Gesundheit, Stadtentwicklung, Klimaschutz, Digitalisierung und Wissenschaft teilnahmen. Im Zentrum standen Fragen wie: Welche Szenarien sind für Berlin im Zuge zunehmender Hitze relevant? Wie kann der Katastrophenschutz reagieren? Welche Rolle spielt die Zivilgesellschaft?
Auf Wunsch der Beteiligten folgte ein Workshop zum Thema Hitzeschutz, der die Diskussion vertiefen sollte. In drei thematischen Arbeitsgruppen: „Information & Awareness“, „Community Resilience“ sowie „Care & Betreuung“ wurde deutlich, dass insbesondere der Aufbau gesellschaftlicher Resilienz eine zentrale Rolle spielt. Politische wie gesellschaftliche Sensibilisierung wurden als wesentliche Voraussetzung genannt, da Hitzeereignisse längst reale Belastungen darstellen und einen sektorübergreifenden Ansatz erfordern.
Im weiteren Jahresverlauf führte die AG einen zusätzlichen Workshop zum Katastrophenschutz durch. Eine Vertretung aus Treptow-Köpenick berichtete über den 60-stündigen Stromausfall im September 2025 und die damit verbundenen Herausforderungen. Zudem wurden die von der Technologiestiftung entwickelten Kiezboxen diskutiert, autarke Informations- und Kommunikationspunkte, die im Krisenfall zentrale Grundfunktionen bereitstellen und zur Stärkung lokaler Resilienz beitragen können.
Die Ergebnisse der drei Formate flossen in die Erarbeitung eines Positionspapiers ein, das 2026 an politische Entscheidungsträger:innen übergeben werden soll. Es bündelt die zentralen Erkenntnisse zu Resilienz, digitaler Unterstützung im Krisenfall, strukturellem Handlungsbedarf und möglichen Modellprojekten für Berlin.
Modell Rütli
- © Stephan Röhl
In Verantwortung statt Zuständigkeit handeln im Bildungsbereich!

Modell Rütli
Fehlende Schulabschlüsse und Ausbildungsqualifikation, hohe Arbeitslosigkeit und Kriminalität haben lange das Bild vom sozialen Brennpunkt Nordneukölln in und über Berlin hinaus geprägt. Die schwierige soziale Situation spiegelte sich auch in der damaligen Rütli-Schule wider, die 2006 durch einen Brandbrief aus der Lehrerschaft in die Schlagzeilen geriet. Seit 2007 ist der Campus Rütli CR² mit der Gemeinschaftsschule mit Ganztagsbetreuung als Nukleus entstanden, um die problematische Situation ins Positive zu wenden und so den jungen Menschen echte Zukunftschancen zu bieten. Diesen Prozess hat unsere Stiftung von Anfang an in Absprache mit dem Bezirksbürgermeister intensiv begleitet. Vor allem die Schirmherrin Christina Rau wirkte – betreut durch unsere Stiftung – bis zu diesem Jahr als „gute Seele“ der neuen Entwicklung.
Schule, Bezirk und Senat laufen bisweilen Gefahr, in ihren üblichen Abläufen an Effektivität zu verlieren. Der Einsatz der Bürger:innenschaft soll helfen, neue Aktivitäts- und Kooperationspraktiken anzustoßen und so eine ehemalige „Problemschule“ ins Zentrum eines Kiezes zu stellen, der die kulturelle und soziale Vielfalt als Ressource nutzt. Das erfolgreiche Projekt versteht sich als Modell, nicht als einmaliger Sonderfall. Gemeinsam mit dem Bezirk Neukölln und in Kooperation mit der Freudenberg-Stiftung arbeiten wir daran, am Beispiel „Campus Rütli“ auf soziale und gesellschaftliche Herausforderungen mit einem integrierten Bildungsort zu antworten, der auch für andere Städte vorbildlich sein kann.
Starke Demokratie!
- Moritz Hirmer
Wir erarbeiten Maßnahmen und Kampagnen, um die Demokratie in Berlin zu stärken.

Starke Demokratie!
In 2023 hat eine Diskussion zur Gründung einer neuen Initiative mit dem Namen „Starke Demokratie!“ begonnen. Ursprünglich als Querschnittsthema aller Initiativen der Stiftung Zukunft Berlin, haben sich Menschen verschiedener Institutionen mit dem konkreten Anliegen zusammengefunden, den aktuellen Resignations- sowie Radikalisierungstendenzen Maßnahmen entgegenzusetzen.
Mit der Initiative Starke Demokratie! entwickeln sie das wertvolle Engagement zahlreicher Bürger:innen in Berlin weiter und wollen zukünftige Perspektiven auf unsere Demokratie und für unser demokratisches Miteinander formulieren. Sie erarbeiten Vorschläge und Maßnahmen, die auf Gemeinsamkeit und Zusammenhalt sowie gegen Diskriminierung und Extremismus setzen.
Die Initiative versteht sich als ein innovativer und multiperspektivischer Denk- und Handlungsraum, in dem Menschen aus unterschiedlichen Fachdisziplinen und mit verschiedenen Lebens- und Erfahrungshintergründen gleichberechtigt zusammenkommen. Denn eines ist klar: Eine starke Demokratie braucht Beteiligung auf Augenhöhe.
Weltberliner:innen
Die Initiative macht die Perspektiven und Expertisen von Zugewanderten und internationalen Schüler:innen und Familien sichtbar.

Weltberliner:innen
Die Initiative Weltberliner:innen der Stiftung Zukunft Berlin wurde von Berliner Bürger:innen ins Leben gerufen. Sie arbeitet an Fragen, die Entstehen, wenn Menschen nach Berlin kommen – etwa Studierende, Praktikant:innen oder Zugewanderte, ebenso wie internationale Fachkräfte, internationale Familien oder Geflüchtete. Ziel der Initiative ist es, die gesellschaftlichen und vor allem politischen Beteiligungsmöglichkeiten von internationalen Zugewanderten in Berlin zu verbessern und das in dieser neuen Vielfalt vorhandene Wissen zugunsten der Gesamtstadt wirksam werden zu lassen.
Dafür geht die Initiative Weltberliner:innen u.a. der Frage nach, wie Berlin neu zugewanderte Menschen willkommen heißt, ihnen Teilhabe und Mitgestaltung im städtischen Leben ermöglicht – sei es über soziale oder auch politische Partizipation bspw. über das Wahlrecht –, welche Hürden und Herausforderungen ihnen begegnen – bspw. administrativer Unsinn, aber auch struktureller Rassismus – und welche kurz- und langfristigen Chancen aus der Vernetzung zwischen Berlin und den Herkunftsländern der Neu-Berliner:innen entstehen.
Um die eigenen Ziele umzusetzen und diese Themen voranzubringen, organisiert die Initiative u.a. Diskussionsveranstaltungen, vernetzt zivilgesellschaftliche Akteur:innen mit Verwaltung und politischen Entscheidungsträger:innen, schafft Sichtbarkeit, erarbeitet Positionspapiere, fördert Austausch und Dialog und bespricht die gefundenen Ergebnisse mit den Spitzen aus Politik und Verwaltung.
Aktuelles:
In 2026 arbeitet die Initiative weiter an ihren Themen und Zielen weiterarbeiten. Am 24. Februar organisierte sie bereits eine Diskussionsveranstaltung rund um das Thema “internationale Fachkräfte in Berlin”, bei der wichtige Erfahrungen und Perspektiven zwischen zivilgesellschaftlichen Akteur:innen sowie Vertreter:innen aus Politik und Verwaltung ausgetauscht wurden.
Im Rahmen des von der Berliner Landeszentrale für politische Bildung geförderten Projekts “no taxation without representation” beschäftigt sich die Initiative mit Fragen der politischen und gesellschaftlichen Partizipation von nach Berlin Zugewanderten. Hierzu wird es am 10. Juni einen Diskussionsabend mit Politiker:innen mit Migrationsgeschichte geben:
WahlheYmat Talks: Political role models
Politicians with migration history – perspectives and experiences
Organisiert von der Initiative Weltberliner:innen der Stiftung Zukunft Berlin und WahlheYmat
am 10. Juni 2026, 18:00 – 19:30 Uhr, in der ZLB (Amerika-Gedenkbibliothek, PopUp Saal)

Aufruf an Unternehmen und Organisationen zur Beteiligung an der im Herbst 2026 geplanten Round-Table-Konferenz “Brain Gain statt Brain Drain” zum Thema der internationalen Fachkräfte in Berlin:
Rückblick:
In den Jahren 2023 und 2024 ist das Projekt kontinuierlich gewachsen und hat sich inhaltlich wie strukturell weiterentwickelt. 2025 hat sich die Initiative mit neuen, positiven Narrativen zu Migration und Zuwanderung beschäftigt, mehrere Podcastfolgen veröffentlicht und erstmals den “Preis für Weltberliner:innen” vergeben. Mit dem Projekt “Weltschüler:innen” wurde der Blick auch auf die Erfahrungen von internationalen Schüler:innen und Familien gelegt.
2025 wurde die Initative Weltberliner:innen von der Berliner Landeszentrale für politische Bildung, der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie und der Senatskanzlei, Referat für internationale Angelegenheiten, gefördert.



Whitepaper und Positionspapiere der letzten Jahre:
Die Ergebnisse der Projektlaufzeit 2023/2024 sind in einem Whitepaper zusammengefasst:
Positionspapier zum Thema Internationale Talente:
Work for Refugees
- © Paritätischer Wohlfahrtsverband Landesverband Berlin
Work for Refugees

Work for Refugees
Integration fördert den Zusammenhalt. Der Work-First-Ansatz des Projekts Work for Refugees fördert den schnellen, bürokratiearmen Eintritt in Arbeit und Qualifizierung und damit die Integration in die Gesellschaft. Das Projekt gab es bereits von 2015 bis 2022 und wird nun nach einer Pause fortgesetzt. Zusammen mit dem Paritätischen Wohlfahrtsverband und der Gesellschaft für interkulturelles Zusammenleben gGmbH wollen wir einen Beitrag dazu leisten, dass Geflüchtete so schnell wie möglich eine betriebliche Ausbildung antreten beziehungsweise in Arbeit vermittelt werden. Hierbei bringt die Stiftung Zukunft Berlin ihre Kompetenz bei der Ansprache von Unternehmen ein. Dazu gehören insbesondere die Gespräche mit potenziellen Arbeitgeber*innen. Der Vermittlungsfokus basiert auf dem Peer-Ansatz, ist kompetenzbasiert und bedarfsorientiert. Das bedeutet, dass die persönlichen und fachlichen Kompetenzen und Erfahrungen der Ratsuchenden sowie ihre individuellen beruflichen Wünsche im Mittelpunkt der Beratung stehen. Informationen zu den Angeboten von Work for Refugees finden Sie auf der Webseite der Gesellschaft für interkulturelles Zusammenleben.
Das Projekt Work for Refugees wird von der Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung gefördert und umgesetzt durch die Gesellschaft für interkulturelles Zusammenleben gGmbH und den Kooperationspartnern im Projekt Der Paritätische Wohlfahrtsverband LV Berlin e. V. sowie Stiftung Zukunft Berlin.
Template: archive.php
